Brandschutz in der Biogasanlage

Großverbraucher von Wärme wie z. B. Krankenhäuser können durch den Betrieb von Blockheizkraftwerken (BHKW) verglichen mit der Energiegewinnung durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe erhebliche Kosteneinsparungen erzielen. Wo andererseits, wie eben in Kliniken, viele Menschen zusammenkommen, ergeben sich auch zahlreiche neue Anforderungen an die eingesetzte Technologie. Während es beispielsweise auf der grünen Wiese unerheblich ist, ob von den Kraftwerken eine gewisse Geräuschbelastung ausgeht, erfordert ihr Einbau in sensibleren Bereichen eine ausgeklügelte Schallkapselung. Indem das...

Großverbraucher von Wärme wie z. B. Krankenhäuser können durch den Betrieb von Blockheizkraftwerken (BHKW) verglichen mit der Energiegewinnung durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe erhebliche Kosteneinsparungen erzielen. Wo andererseits, wie eben in Kliniken, viele Menschen zusammenkommen, ergeben sich auch zahlreiche neue Anforderungen an die eingesetzte Technologie. Während es beispielsweise auf der grünen Wiese unerheblich ist, ob von den Kraftwerken eine gewisse Geräuschbelastung ausgeht, erfordert ihr Einbau in sensibleren Bereichen eine ausgeklügelte Schallkapselung. Indem das gesamte, schwingungstechnisch entkoppelte Aggregat von einer effizienten Schallkabine umgeben wird, lassen sich Schallminderungen um bis zu 37 Dezibel erreichen.

Ein weiterer Punkt der zu berücksichtigen ist, ist die Ausstattung der BHKW mit Rauchschaltern . Diese gewinnt vor dem Hintergrund eine noch wesentlich größere Bedeutung – gilt es hier doch, nicht nur Sachwerte, sondern in erheblichem Umfang auch Menschenleben vor den Gefahren von Feuer und Rauch zu schützen.

Um im Maschinenraum einer Bio­gasanlage eine Rauchentwicklung frühzeitig erkennen und so Entstehungsbrände möglichst im Keim ersticken zu können, stattet das auf die Entwicklung und den Bau von Zündstrahlaggregaten für Bio-, Klär- und Deponiegas sowie Pflanzenöl spezialisierte Unternehmen Schnell Zündstrahlmotoren AG & Co. KG in Amtzell seine Aggregate seit Juli 2007 mit Rauchschaltern von Hekatron (www.hekatron.de) aus. Jedes einzelne BHKW wird dabei mit einem eigenen Rauchschalter ORS 142 abgesichert, so dass in Maschinenräumen, in denen mehrere dieser Aggregate installiert sind, auch entsprechend viele Rauchschalter ihren Dienst tun. Im Alarmfall sorgen die Rauchschalter dafür, dass das Blockheizkraftwerk abschaltet und somit die Wärmeproduktion eingestellt sowie die Stoffströme von Biogas und Zündöl unterbrochen werden. Auch der Raumlüfter wird ausgeschaltet. Auf diese Weise lassen sich Entstehungsbrände frühzeitig eindämmen oder sogar verhindern.

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