Härtetest für Dichtkomponenten von Wannen und Duschflächen

Auch bei dynamischer Belastung wasserdicht

Zum Nachweis der Wasserdichtigkeit seiner Dichtkomponenten hat Bette die Kiwa-Gruppe für die Prüfung vom „BetteDichtsystem“, „BetteEinbausystem Universal“ und „BetteZarge“ jeweils ohne Silikonfugen beauftragt. Dieser Nachweis wurde auf der Grundlage einschlägiger europäischer Richtlinien für die Zulassung von Abdichtungen für Nassräume erbracht. Ein detaillierter Prüfbericht des Zertifizierungs- und Qualitätsprüfungsspezialisten Kiwa liegt vor.

Hintergrund für die Prüfung ist die Neufassung der Abdichtungsnormen für Bauwerke und hier insbesondere die DIN 18534-1, die für die Bereiche unter und hinter Bade- und Duschwannen spezielle Maßnahmen wie Wannendichtbänder und Zargen fordert. Seit Juli 2017 ist die Norm gültig.

Für die Laborversuche hat Kiwa ein Prüfbecken in Anlehnung an die ETAG 022, Anhang A aufgebaut. In dieses hat Bette seine Produkte gemäß eigener Einbauvorschrift für Dicht­sys­teme eingebaut. 

Die Prüfung dient zur Bewertung der Leistungsfähigkeit der Dichtsysteme, wenn sie Wasser und mechanischen Beanspruchungen ausgesetzt sind. Bei der Ausführung kommen alle vom Hersteller zugelassenen Befestigungs- und Abdichtungsvarianten zum Einsatz. 

Auf Fliesenbelag, Fliesenkleber und Fugenmaterial wurde hier in Gänze verzichtet, um eine direkte Prüfung der Dichtmaterialien zu gewährleisten. Insbesondere wird auch die Fuge zwischen Wannenrand und Bodenbereich nicht mit Silikon gefüllt, wodurch die Abdichtsysteme direkt mit Wasser beansprucht werden.

Die Dichtsysteme von Bette erwiesen sich über die komplette Versuchsdauer als dicht, was im Prüfbericht Nr. 2.1/11168/ 0360.0.1-2017 von Kiwa bestätigt wird. Die von Bette zu­ge­las­se­nen Dichtkomponenten erfüllen somit die Vorgaben der neuen Abdichtungsnorm.

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