Wohnraummangel trifft Systemlösung
Schnell, effizient, förderfähig: der neue Standard im WohnbauStädte und Gemeinden ächzen unter dem steigenden Druck des Wohnraumbedarfs. Sozialer Wohnungsbau und preisgedämpfte Neubauten sollen die angespannte Lage entschärfen – doch wie lässt sich schnell und wirtschaftlich bauen, ohne den Klimaschutz zu ignorieren? Die DH Wohnen GmbH liefert gemeinsam mit Aktivhaus eine beispielhafte Antwort: In Künzelsau wurden 80 neue Wohneinheiten in kürzester Zeit errichtet – ökologisch, modular und konsequent auf Effizienz getrimmt. Die Heiz- und Kühltechnik? Großwärmepumpen von Mitsubishi Electric.
Wohnungsnot duldet keinen Aufschub – aber verlangt Nachhaltigkeit
Die Rahmenbedingungen könnten kaum herausfordernder sein: Bauland ist knapp, Anforderungen an CO₂-Bilanz und Primärenergiebedarf steigen, gleichzeitig darf Wohnraum nicht unbezahlbar werden. Das Projekt Taläckerallee zeigt, wie ein Neubau auch unter Zeit- und Kostendruck nachhaltig realisiert werden kann. Das Erfolgsrezept: serielle Holzmodulbauweise, kurze Bauzeit und ein durchdachtes Energiekonzept. 112 Module wurden industriell vorgefertigt und vor Ort montiert. Das Triple-Zero-Konzept sorgt für minimale Emissionen, vollständige Wiederverwertbarkeit und maximale Eigenstromnutzung von Anfang an. Nur mit der passenden Gebäudetechnik wird daraus ein zukunftsgerechtes und förderfähiges System.
Komfortklima für neuen Wohnraum – wirtschaftlich und effizient
Vier reversible Luft/Wasser-Wärmepumpen der Serie MEHP-iS-G07 von Mitsubishi Electric liefern in Künzelsau zuverlässig komfortable Raumwärme für alle 80 Einheiten. Mit 320 kW Leistung bei –12 °C, einem COP bis 3,5 und Kältemittel R32 sind sie nicht nur umweltschonend, sondern auch förderfähig und langlebig. Die modulare Anlagenstruktur erlaubt ein passgenaues Energiemanagement – auch bei künftigen Erweiterungen. In Kombination mit der Photovoltaik auf den Dächern reduziert sich der Primärenergiebedarf drastisch – der Standard KfW 40 EE wird problemlos erreicht. So wird ein nachhaltiges Baukonzept zur wirtschaftlich tragfähigen Lösung.
Für Projektentwickler zählen Effizienz und Betriebssicherheit
Durch den redundanten Aufbau mit je zwei Geräten im Wechselbetrieb bleibt die Wärmeversorgung auch bei Wartung oder kurzzeitigen Störungen lückenlos gesichert. Die integrierte LAN-Logik erlaubt die Gruppensteuerung von bis zu acht Geräten, Smart Defrost sorgt für Effizienz auch im Winter. Der Multi-Manager ermöglicht Fernwartung und Monitoring in Echtzeit. Das ist entscheidend für Betreiber, die Service und Wirtschaftlichkeit im Blick behalten müssen. Und ein zentraler Aspekt beim Schaffen von neuem Wohnraum.
„Ein nachhaltiger Wohnbau muss funktionieren – technisch, wirtschaftlich und organisatorisch. Die hier verbaute Wärmepumpenlösung bringt alle drei Aspekte zuverlässig unter ein Dach“, sagt Silvio Braun von der Windmüller Technik GmbH.
Damit steht das Projekt in Künzelsau exemplarisch für die Anforderungen an den urbanen Wohnbau der nächsten Jahre. Klimaziele und bezahlbarer Wohnraum lassen sich nur gemeinsam erreichen – mit durchdachter Vorfertigung, skalierbarer Gebäudetechnik und Systemlösungen wie der MEHP-iS-Serie von Mitsubishi Electric.
Steckbrief
Ressourcenschonendes Wohnquartier Künzelsau
Projektziel: schnell realisierbarer Wohnraum bei minimalem CO₂-Fußabdruck
Bauweise: Holzmodulbau mit Triple-Zero-Ansatz
Einheiten: 80 barrierefreie Wohnungen in 4 Wohnblöcken
Systemlösung: 4 x MEHP-iS-G07 Wärmepumpe, 320 kW bei –12 °C
Kombination: Wärmepumpe + PV zur Eigenstromnutzung
Förderung: über die KfW durch das Erreichen des KfW-40-EE-Standards
Vorteile: Redundanz, Fernwartung, wirtschaftlicher Betrieb
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