Schallschutz rund um den Wärmeerzeuger

Anlagengeräusche lassen sich wirksam reduzieren
Als unangenehm empfundene Geräusche von Heizanlagen können Betreibern viel Ärger bereiten. Insbesondere BHKW sowie größere und große Brennwertkessel arbeiten häufig mit einem Geräuschpegel, der nicht mehr tolerabel ist. Welche Arten von Tönen kritisch sind, welche Grenzwerte zu beachten sind und wie sich die negativen Auswirkungen mit den richtigen Bauteilen beheben lassen, zeigt dieser Beitrag auf.

Das menschliche Ohr kann Frequenzen von 16 bis 20.000 Hz wahrnehmen. Im niedrigen Bereich dieses Hörschalls, von rund 40 bis 250 Hz, werden Geräusche von Heizungsanlagen und BHKW als Brummtöne wahrgenommen. Ob sie stören, hängt einerseits von der Lautstärke ab, die in Dezibel gemessen wird. Des Weiteren kommt es darauf an, ob einzelne Frequenzen besonders hervorstechen. Gerade im tieffrequenten Bereich sind diese dann sehr störend. Dabei wird der sogenannte A-bewertete Schalldruckpegel mit dem Kürzel dB(A) genutzt. So wird der Tatsache Rechnung getragen, dass das menschliche Ohr Töne mit...

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