Für Bauteile und Gebäude

Hygrothermische Simulation

Mit „WUFI Pro 6.0“ setzt sich die 20-jährige Erfolgsgeschichte einer etablierten Software fort. Das Programm macht die Grundprinzipien und Wechselwirkungen beim Wärme- und Feuchtetransport von Bauteilen unter natürlichen Klimabedingungen transparent. Es vermittelt grundlegende Einsichten in Vorgänge, die sich im Bauteil abspielen und liefert damit Entscheidungshilfen für ein schadenfreies Bauen und Sanieren.

Die Programmfamilie umfasst alle Aspekte der hygrothermischen Bauteil- und Gebäudesimulation: Ob Schadensfreiheit im Regelquerschnitt sowie an kritischen Stellen wie den Anschlussbereichen einzelner Baukonstruktionen gewährleistet ist, beurteilen die Programmver­sio­nen „WUFI Pro“ und „WUFI 2D“. Hingegen decken „WUFI Plus“ und „WUFI Passive“ die Gebäudesimulation ab und legen einen zusätzlichen Fokus auf Hygiene und Komfort im Innenraum.

Die hygrothermische Simulation ermöglicht eine realitätsnahe Ermittlung der instationären Wärme- und Feuchteverhältnisse in Abhängigkeit vom gemessenen Außenklima und der realen Nutzung. Dadurch erlaubt die Software eine feuchtetechnische Beurteilung von Bauteilen bei beliebigen Klimarandbedingungen und Nutzungen nicht nur im Jahresverlauf, sondern auch langfristig über die Standzeit des Gebäudes.

Fraunhofer Institut für Bauphysik

Standort Holzkirchen

83626 Valley

+49 8024 643-0

https://wufi.de

x

Thematisch passende Artikel:

Ausgabe 02/2013

Thermische Simulation für die Planung

Anwendung für integrale Gebäudekonzepte

Bereits in der frühen Pla­nungs­phase können durch die thermische Gebäudesimulation detaillierte Aussagen zum thermischen Verhalten des Gebäudes getroffen werden, um im Zusammenspiel aller...

mehr
Ausgabe 03/2019 In einem Softwarepaket

Gebäude simulieren

Hottgenroth/ETU bietet eine Software an, die PV, Solarthermie, Wärmepumpen, BHKW, Kühllasten, Heizlasten usw. simuliert. Mit dem Paket „ETU-Simulation“ präsentiert das Unternehmen eine...

mehr
Ausgabe 05/2021

Dynamisches Ersatzmodell für Bauteile

Berechnung der raumseitigen Oberflächentemperatur

Für den sommerlichen Wärmeschutznachweis muss nach DIN 4108-2 [1] im Sonneneintragsverfahren die Schwere der Bauart bekannt sein. Zur Berechnung der Bauart darf die wirksame Wärmekapazität auch...

mehr

Anforderungen an Programme für die Gebäudesimulation

Richtlinie VDI 6020

Um Temperaturverläufe zu analysieren und den Energieverbrauch von Gebäuden richtig auszulegen, sind Programme zur thermisch-energetischen Gebäudesimulation unerlässlich. Doch welche Anforderungen...

mehr

„EnEV 2014“ und „Simulation Sommerlicher Wärmeschutz“

Seminarreihe von Solar-Computer
Software, die in den Seminaren 2014 von Solar-Computer vermittelt wird.

Die novellierte EnEV und das Spezialthema der neuen DIN 4108-2 zum sommerlichen Wärmeschutz sind die theoretischen Hintergründe für zwei Seminarreihen, die Solar-Computer ab Januar 2014 bundesweit...

mehr