„Smart Living Center“ im Hamburg

Eine interdisziplinäre Plattform

Das Anfang 2013 in Hamburg gestartete „Smart Living Center“ wird Bauschaffende und die Immobilienwirtschaft zukünftig über den Einsatz einer zeitgemäßen Elektrotechnik in Wohngebäuden informieren. Neben einer energiesparenden Bauweise und der Verwendung regenerativer Energien zeichnen sich zukunftsfähige Wohngebäude durch eine vernetzte Infrastruktur aus, die den Bewohnern den Alltag erleichternde Funktionen bieten: Dazu gehören Bedienkomfort, eine flexible Raumnutzung, ein aktives Energiemanagement, die Integration von Elektromobilität in den Energiekreislauf eines Gebäudes oder auch...

Das Anfang 2013 in Hamburg gestartete „Smart Living Center“ wird Bauschaffende und die Immobilienwirtschaft zukünftig über den Einsatz einer zeitgemäßen Elektrotechnik in Wohngebäuden informieren. Neben einer energiesparenden Bauweise und der Verwendung regenerativer Energien zeichnen sich zukunftsfähige Wohngebäude durch eine vernetzte Infrastruktur aus, die den Bewohnern den Alltag erleichternde Funktionen bieten: Dazu gehören Bedienkomfort, eine flexible Raumnutzung, ein aktives Energiemanagement, die Integration von Elektromobilität in den Energiekreislauf eines Gebäudes oder auch Sicherheits­aspekte für ein altersunabhängiges Wohnen. Damit diese Vorzüge in Gebäudekonzepte einfließen, ist eine umfassende Beratung sowie eine frühzeitige, interdisziplinäre Planung unabdingbar.

Planungskultur zwischen Baubeteiligten und Infrastruktur-Branche

Um die komplexer werdenden technischen Planungsprozesse für Bauherren, Architekten und Projektentwickler transparent zu machen, verfügt das „Smart Living Center“ über ein „Show Office“ im Hamburger Störtebekerhaus (www.homenet24.de), in dem der Mehrwert einer zeitgemäßen Elektro- und Gebäudetechnik anschaulich sowohl herstellerunabhängig als auch produktübergreifend präsentiert wird. Unterteilt in einzelne Wohnbereiche werden die vernetzten Funktionalitäten innerhalb des Gebäudes verständlich gezeigt. Neben diesem Einblick erhält der Besucher Informationen über Anschaffungskosten und über die Wartung der „intelligenten“ Infrastruktur. Regelmäßig sollen Fachforen, Workshops und Veranstaltungen stattfinden.

„Zukunftsfähige Wohngebäude mit einer modernen Infrastruktur machen eine praxisorientierte Planungskultur notwendig, die zu einem wesentlichen Teil vom Wissens­austausch zwischen den Beteiligten geprägt sein wird. Mit den Angeboten schaffen wir die Möglichkeit, dass sich die Bau- und Immobilienwirtschaft stärker untereinander vernetzt, aber auch darüber hinaus intensiver mit anderen Infrastrukturbranchen kooperieren“, wünscht sich der Centerinitiator Reinhard Heymann, Geschäftsführer der Q-Data Service GmbH.

Das „Smart Living Center“ ver­steht sich als „Open House“ für die Bau- und Immobilienwirt­schaft, das Dritten für eigene Ver­anstaltungen zur Verfügung steht.

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