Trox unterstützt Anbau nachhaltiger Rohstoffe

Neue Wege im Lüftungskomponentenbau

In Neukirchen-Vluyn am Niederrhein wird eine Paulownia-Plantage zur Erforschung und Nutzung von nachhaltigen Rohstoffen aus lokalen Quellen zur Reduktion und Vermeidung von CO2 betrieben. Sie ist ein Gemeinschaftsprojekt des landwirtschaftlichen Betriebes Bonsels, der Trox Group sowie des Bio Innovation Park Rheinland e.V. und dessen wissenschaftlichen Netzwerkpartnern. Paulownia, auch Blauglockenbaum genannt, kann durch seine kurze Wachstumszeit CO2 schneller und in kürzerem zeitlichen Umfang speichern als herkömmlich genutzte Forstbestände. Zudem zeichnet sich der Baum durch sein hervorragendes und besonders leichtes Holz aus, das gute Baueigenschaften sowie eine hohe Widerstandkraft aufweist. Auch ökologisch ist der Baum ein wahres Wunder, denn er benötigt keine chemischen Pflanzenschutzmittel und blüht bereits zeitig im Frühjahr. Damit liefert er Nektar für viele Insekten.

In dem Gemeinschaftsprojekt arbeiten Wirtschaft, Wissenschaft und Landwirtschaft zusammen.
Bild: Trox

In dem Gemeinschaftsprojekt arbeiten Wirtschaft, Wissenschaft und Landwirtschaft zusammen.
Bild: Trox

Während die Landwirte Stefan und Hanna Bonsels für die Anzucht und Pflege der rund 4.000 Pflanzen auf einer fünf Hektar großen Fläche zuständig sind, interessiert sich Trox für die Nutzung des Holzes als klimaneutralen Werkstoff. Um die Auswertung der Forschungsergebnisse kümmert sich der Bio Innovation Park Rheinland e.V. Die Plantage dient somit als wissenschaftliche Versuchsfläche und speichert vermutlich in den nächsten zehn bis zwölf Jahren alleine in der Holzbiomasse 1.200 Tonnen CO2. Ein Ziel des Gemeinschaftsprojektes ist es, die Nutzung des Paulownia-Holzes zu explorieren, um innovative und nachhaltige Produkte aus der Region zu schaffen.

„Aktuell arbeiten wir daran, einige Lüftungskomponenten aus Paulownia-Holz zu entwickeln und diese zum Patent anzumelden. Denn unser Medium Luft, ob draußen oder im Gebäude, ist wichtig für unsere Gesundheit – das haben wir alle bei Corona gelernt. Die Verantwortung für die nachfolgenden Generationen ist uns bewusst. Daher gehört Trox zu den Unternehmen, die das Thema Nachhaltigkeit als aktive Vorreiter ihrer Branche konsequent und energisch angehen. Erderwärmung und CO2 -Emissionen treffen uns alle global. Daher ist es für uns umso wichtiger, uns lokal zu engagieren. Dieses gemeinsame Forschungsprojekt ist nicht nur wegweisend für uns, sondern auch für die Region,“ erläutert Udo Jung, Geschäftsführer der Trox Group.

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