Wilo: KfW fördert auch Trinkwasserzirkulationspumpen

Einen wichtigen Hinweis zur Nutzung der KfW-Sonderförderung (Programm Nr. 431) beim Austausch alter Pumpen gegen Hocheffizienzpumpen in Wohngebäuden gibt jetzt der Dortmunder Pumpenspezialist Wilo SE. Mit 25 % der Gesamtkosten der neuen Hocheffizienzpumpe inklusive Einbau werden nicht nur Heizungspumpen der Energieeffizienzklasse A, sondern auch Hocheffizienzpumpen für die Trinkwasserzirkulation gefördert. Antragsberechtigt sind Eigentümer von selbst genutzten und vermieteten Wohngebäuden. Zwar bezieht sich die KfW-Förderung ausdrücklich auf die Energieeffizienzklasse A, dennoch erfolgt auch eine Förderung von Zirkulationspumpen, obwohl es für diese keine Energieeffizienzklassen gibt. Nach Auskunft der KfW gegenüber der Wilo SE muss bei Antragstellung ein Nachweis beigefügt werden, dass es sich bei der Zirkulationspumpe um eine Hocheffizienzpumpe handelt. Dies ist nach Aussage des Pumpenherstellers beispielsweise dann der Fall, wenn sie das gleiche Wirkprinzip wie eine entsprechende A-Label-Pumpe für den Heizungsbereich hat. So verfügen die Zirkulationspumpen „Wilo-Stratos-Z“ und „Wilo-Stratos ECO-Z“ ebenfalls über die stromsparende EC-Motortechnologie der fast baugleichen Heizungspumpen. Sie unterscheiden sich von diesen lediglich durch ein korrosionsfestes Pumpengehäuse aus Rotguss, damit sie nach TrinkwV 2001 und DIN 50930-6 in Trinkwassernetzen zum Einsatz kommen dürfen. Durch den Austausch einer alten, ungeregelten Zirkulationspumpe gegen eine elektronisch geregelte Hocheffizienzpumpe lassen sich – wie auch im Heizungsbereich – die Stromkosten für den Pumpenbetrieb bis zu 80 % senken. Als Service für SHK-Fachhandwerksunternehmen und ihre Kunden stellt Wilo auf www.pumpenpraemie.de einen Vordruck zur Verfügung, mit dem die Hocheffizienz für die Trinkwasserzirkulationspumpen bestätigt wird.

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