Heizung | Unternehmen + Markt | 16.04.2018

Viessmann beteiligt sich an Etherma

Produktportfolio wird um elektrische Fußbodenheizungen, Infrarotwärmesysteme und Direktheizgeräte ergänzt

  • Viessman beteiligt sich an der Salzburger Firma Etherma.

Viessmann beteiligt sich an der Salzburger Firma Etherma. Das in zweiter Generation geleitete Familienunternehmen ist seit 35 Jahrenmit Elektroheizsystemen auf dem Markt aktiv. Etherma erwirtschaftete im vergangenen Jahr mit 85 Mitarbeitern einen zweistelligen Millionenumsatz.  
Der Etherma-Standort Salzburg mit der dort beheimateten Produktion wird durch die Beteiligung gestärkt, weil Wachstumspotentiale künftig noch besser ausgeschöpft werden können. Der Markenname Etherma und die Selbständigkeit des Unternehmens bleiben erhalten.
 
Ziel der Beteiligung an der Firma, die ihren Hauptsitz in Henndorf am Wallersee hat, ist die Ergänzung des Viessmann-Komplettangebots. So gehören nun nicht nur elektrische Fußbodenheizungen sondern auch Infrarotwärmesysteme und Direktheizgeräte sowie die entsprechende Regelungstechnik zum Produktportfolio ⎯ in naher Zukunft auch Frostschutzheizungen und Rohrbegleitheizungen.  
„Wir sind im vergangenen Jahr mit dem Geschäftsbereich PV+E-Systeme in den Elektromarkt eingestiegen und stärken diesen Geschäftsbereich jetzt durch die Beteiligung im Bereich elektrisches Heizen“, sagt Geschäftsführer Karlheinz Reitze: „Unseren Kunden können wir ab sofort die ganze Breite individueller Lösungen für den Neubau und die Bestandssanierung anbieten.“  
„Wir haben uns sehr gefreut, dass Viessmann bereits vor etwa einem Jahr mit der Idee einer Kooperation an uns herangetreten ist; wir sehen in dieser Verbindung eine Win-Win-Situation“, ergänzte Mag. Thomas Reiter. Er ist gemeinsam mit dem Niederländer Bas Spekreijse Gesellschafter von Etherma. Bas Spekreijse war schon seit 1992 der offizielle Vertriebspartner in Holland, gemeinsam gründeten beide im Jahr 2009 die Etherma Deutschland GmbH. Als Geschäftsführer steht Thomas Reiter in zweiter Generation in der Verantwortung für das Unternehmen. Er sagte: „Etherma erhält die Möglichkeit, schneller zu wachsen, Viessmann kann gemeinsam mit Etherma den wichtigen Markt des elektrischen Heizens betreten, Vertriebswege und Produktportfolio ergänzen sich ideal.“ Der bisherige dreistufige Vertriebsweg von Etherma bleibt bestehen, insgesamt wird aber auch der Vertrieb von der Kooperation profitieren, ergänzte Thomas Reiter: „Durch das stete Wachstum der Firma und den Ausbau des Standortes Salzburg bieten sich auch den Mitarbeitern viele Möglichkeiten zur Weiterentwicklung.“
 
Nach dem Neubau von Produktions- und Bürogebäuden in Henndorf – nur wenige Kilometer von Salzburg entfernt – im Jahr 1996 fokussierte sich die Entwicklung des Geschäftes auf die weitere Internationalisierung mit einer eigenen Vertriebsgesellschaft in Deutschland und strategischen Partnern beispielsweise in der Schweiz, Holland und Spanien.

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      Foto: Wisag Industrie Service Holding, 2018

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      Frischwasserstationen sind bereits seit Jahren eine feste Größe in der Wohnungswirtschaft. Sie können stoßweise warmes Wasser bereitstellen – und das energieeffizient sowie hygienisch einwandfrei. Zudem können die Größe des Pufferspeichers und damit einhergehende Wärmeverluste begrenzt werden. Genutzt werden können diese Vorteile jedoch nur bei richtiger Planung und Auslegung.
      Frank Urbansky, Freier Journalist und Fachautor, Mitglied der Energieblogger, 04158 Leipzig

      Foto: Buderus

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