Recht & Beruf | Rationalisierung am Bau | 14.07.2017

Spatenstich für Institut für Gesteinshüttenkunde der RWTH Aachen

pbr erbringt Gesamtplanung

  • Die pbr Planungsbüro Rohling AG wurde mit der Generalplanung des Neubaus für das Institut für Gesteinshüttenkunde der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen beauftragt (Visualisierung: pbr)

Im Rahmen eines europaweiten VOF-Verfahrens hat der Bau- und Liegenschaftsbetrieb (BLB) Nordrhein-Westfalen, Niederlassung Aachen die pbr Planungsbüro Rohling AG mit der Generalplanung des Neubaus für das Institut für Gesteinshüttenkunde der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen beauftragt. Am 13. Juli 2017 wurden unter Anwesenheit der stellvertretenden Niederlassungsleiterin des Bau- und Liegenschaftsbetriebs NRW Aachen, Ute Willems, und des Rektors der RWTH Aachen Univ.-Prof. D.-Ing. Ernst Schmachtenberg mit dem ersten Spatenstich nun die Baumaßnahmen auf der Baustelle in Aachen eingeleitet.  
Der BLB NRW als Bauherr und Vermieter realisiert den Neubau im Cluster H des insgesamt rund 475.000 m² großen Campus Melaten. Der Institutsbau wird über ca. 3.100 m2 Nutzfläche verfügen und verschiedene Funktionsbereiche abdecken.  
Das Institut für Gesteinshüttenkunde ist eines von insgesamt neun Instituten der Fakultät 5 (Georessourcen und Materialtechnik) der RWTH Aachen. Diese beschäftigen sich mit der Entwicklung, Herstellung, Verarbeitung und dem Recycling metallischer und mineralischer Werkstoffe. Grund für den Neubau ist, dass in den vorhandenen Räumlichkeiten die Durchführung von Lehre und Forschung nicht mehr angemessen gewährleistet werden konnte. Ein wesentliches Ziel des Neubaus liegt darin, die im Stadtgebiet verteilten Institute der Fachgruppe Georessourcen & Materialtechnik zu bündeln und zu zentrieren.
 
Der Entwurf von pbr sieht eine vertikale Dreiteilung des Baukörpers vor. Er besteht aus einem Sockelgeschoss, einem gläsernen Zwischengeschoss und einem darüber befindlichen dreigeschossigen Funktionsbereich. Für die Fassaden wurde ein dunkelanthrazitfarbener Klinker ausgewählt, der die monolithische Wirkung des Baukörpers unterstreicht und mit der Transparenz des Zwischengeschosses kontrastiert. Mit seiner kompakten Kubatur entwickelt der Neubau eine stadträumliche Präsenz und orientiert sich gleichzeitig in seiner Höhe an der anvisierten Höhenstaffelung in seiner Umgebung.
 
Im Sockelgeschoss befinden sich die schwingungssensiblen Bereiche der analytischen Labore sowie räumlich und schwingungstechnisch getrennt die Werkstätten und die Versuchshalle. Das gläserne Zwischengeschoss beinhaltet die öffentlichkeitswirksamen und kommunikativen Bereiche des Gebäudes, darunter Seminar- und Besprechungsräume, Bibliothek und Institutsverwaltung. Der darüber liegende dreigeschossige Funktionsbereich umfasst Labore, Büros verschiedener Arbeitsgruppen, Lager, Archive und die Technikzentrale.  
Die kompakte innere Struktur des Gebäudes lässt eine flexible Verteilung und Beziehung der verschiedenen Bereiche untereinander zu. So dient das innere Atrium mit seiner natürlichen Belichtung zur Orientierung und stellt im Innenbereich immer wieder den Außenbezug her.

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