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Energie/Solar | News | 12.04.2018

Neubau für Thünen-Institute in Bremerhaven

Licht- und Wetterverhältnisse spiegeln sich in Fassadenoberfläche

  • In der Fassadenoberfläche des geplanten Neubaus der Thünen-Institute spiegeln sich die Licht- und Wetterverhältnisse wider. Bild: Arup / Rossmann

Die bisher auf mehrere Standorte verteilten Thünen-Institute für Fischereiökologie und Seefischerei wurden in einem von Staab Architekten geplanten Labor- und Bürogebäude direkt am Fischereihafen in Bremerhaven zusammengefasst. Das Planungs- und Beratungsunternehmen Arup war für die Fassadenplanung des kürzlich fertiggestellten Neubaus zuständig.

Aufgrund der Hafenlage stellen das Meeresklima und die erhöhten Windlasten in Küstennähe besondere Anforderungen an das Gebäude. Arup hat diese bei der Konstruktion und bei der Materialauswahl berücksichtigt: Die zweischalige, außen hell und innen schwarzfarbene Aluminiumfassade wurde eloxiert. So kann sie dem rauen Meeresklima standhalten und unterstützt gleichzeitig die Wirkung der kubischen, an unregelmäßig gestapelte Container erinnernde Architektur.

„Die Entscheidung fiel für eine Aluminiumverkleidung, da sich dieses Material nicht nur durch eine hohe Belastbarkeit und eine lange Lebensdauer auszeichnet, sondern zudem mit einer erhöhten Oxid-Schichtdicke versehen werden kann, die das Metall vor Korrosion schützt", erläutert Frank Walter, der projektverantwortliche Fassadenexperte bei Arup.

Maximale Tageslichtnutzung

Die äußere Ebene der hinterlüfteten Fassade ist elementiert aufgebaut. Sie besteht aus Paneelen mit unterschiedlichem Perforationsgrad, die vor den Fensterbereichen als elektrische Falt-Schiebeläden ausgebildet sind. Um den optimalen Perforationsgrad für die maximale Tageslichtdurchlässigkeit in Abhängigkeit der Sonnenschutzfunktion zu definieren, wurden zu Beginn der Planung umfassende Tageslichtsimulationen durchgeführt. So konnte gewährleistet werden, dass der außenliegende Sonnenschutz im Zusammenspiel mit der Beleuchtungssteuerung optimale Lichtverhältnisse im Inneren des Gebäudes ermöglicht.

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    Foto: Krantz Aachen

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