Gebäudeautomation/ MSR | Fachartikel | 24.04.2013

Was tun mit komplexen Gebäuden?

Ganzheitliches Denken in der Gebäudeautomation

Durch zunehmend komplexere Gebäude wird die ganzheitliche Denkweise in der Planung und Ausführung eines Gebäudes immer wichtiger. In den letzten Jahrzehnten war das Gewerke- Denken ausgeprägt und der Nutzer des Gebäudes trat manchmal bei den Betrachtungen in den Hintergrund, da in der früheren Bauweise von Gebäuden solch ein komplexes Zusammenspiel verschiedenster Systeme nicht erforderlich war. Die Teilsysteme der einzelnen Gewerke können allein das Gebäude jedoch nicht mehr behaglich einstellen, nur das perfekte Zusammenspiel aller Systeme miteinander kann diesen Zustand noch erreichen.

  • Gebäudefunktionalitäten

  • Teilsysteme und Schnittmengen

  • Behagliche Zustände Der Mensch als Mittelpunkt des Gebäudes Quelle: Jörg Balow - Buch „Systeme der Gebäudeautomation“ – CCI Dialog Verlag

Das perfekte Zusammenspiel der Teilsysteme muss für zwei Zustände im Gebäude erreicht werden, für den normalen Nutzungsfall sowie für den baurechtlich betrachteten Sicherheitsfall (Bild 1).
Für jede Funktion des Gebäudes sind verschiedene Gewerke bzw. Teilsysteme notwendig. Im Nutzungsfall verbindet meist die Gebäudeautomation die Schnittmenge der Teilsysteme an der Gesamtaufgabe, im

Autor:

Jörg Balow VDI

Niederlassungsleiter Anlagentechnik Berlin bei der Cofely Deutschland GmbH, Vorsitzender der Richtlinienausschüsse der VDI 6010 Blatt 2, Blatt 3 und VDI 6016, Mitwirkung bei den Blättern der Richtlinien der VDI 3813 und VDI 3814, Mitwirkung bei der ATV VOB/ C Gebäudeautomation DIN 18386, Mitglied im Fachausschuss Elektrotechnik und Gebäude­automation des VDI, Leiter des Arbeitskreises 070 Gebäudeautomation beim GAEB

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    (Foto: LTG)

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