Brandschutz | Fachartikel | 23.02.2012
Mit abgeglichenen Ventilatoren
Entrauchung in der „Scharrena“ Stuttgart
Für Versammlungsstätten gelten – aus gutem Grund – umfassende Brandschutzvorschriften. Wie beispielsweise in der „Scharrena“ in Stuttgart, wo für das Zusammenspiel aus Entrauchung und Belüftung im Brandfall die baulichen Rahmenbedingungen allerdings eine ganz besondere Herausforderung darstellten: Aufgrund der frei tragenden Dachkonstruktion mit quer laufenden Betonbindern mussten unter der Hallendecke insgesamt 13 für Heißrauch zugelassene Axial-Ventilatoren montiert werden, um den verlangten Luftaustausch im Brandfalle zu gewährleisten. Für die notwendige Zuluft sorgen vier weitere Axialventilatoren im „Gewölbe“ unter den Tribünen.
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„climair Gebäudetechnik“-Geschäftsführer Ralf Keppeler sieht die Kooperation mit qualifiziert aufgestellten Herstellern als einen entscheidenden Grund für die starke Marktposition seines Unternehmens in der Region
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Die „Scharrena“ füllt in Stuttgart eine Lücke: Mit 2000 Plätzen ist sie ideal für Sportveranstaltungen Bundesliga-Volleyball oder -Handballspiele
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Beim Blick in die Halle sind die Deckenzonen deutlich zu erkennen, die durch die frei spannenden Betonbinder entstanden
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Jede Deckensektion verfügt zur Entrauchung über einen optisch weitestgehend versteckt platzierten Axialventilator
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Die benötigten Zuluftmengen im Brandfall werden durch im Gewölbe installierte Axialventilatoren des Herstellers abgesichert, da für die üblichen Kastenventilatoren hier viel zu wenig Platz zur Verfügung stand
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Unter den Sitzreihen sind neben Quellluftauslässen der Lüftungsanlage auch die Jalousieklappen für die Zuluftanlage für den Entrauchungsfall angeordnet
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Geschäftsführer Ralf Keppeler und Projektleiter Bernd Stegmaier von „climair Gebäudetechnik“ haben in enger Zusammenarbeit mit Dipl.-Wi.-Ing. Jürgen Specht von Systemair das Entrauchungskonzept für die „Scharrena“ entwickelt und feinst-justiert
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