Recht & Beruf | Normen/ Verordnungen/ Richtlinien | 23.10.2013

Gebäude vor ihrer Nutzung testen?

Der Vollprobetest nach der neuen VDI 6010 Blatt 3

Die Schlagzeilen um die noch nicht fertig gestellten Großprojekte zeigen es. Die Komplexität der technischen Anlagen und Schnittstellen in den Gebäuden erfordert eine Projektabwicklung, die die ursprünglichen Grundlagen des Planungsprozesses bis zur Fertigstellung fortführt.

  • Teilsysteme und Schnittmengen

  • Mögliche Bestandteile eine Vollprobetests (Quelle VDI 6010 Blatt 3; Wiedergegeben mit Erlaubnis des Verein Deutscher Ingenieure e. V.)

  • Schritte eines Vollprobetests Quelle Bilder 2 und 3: VDI 6010 Blatt 3; Wiedergegeben mit Erlaubnis des Verein Deutscher Ingenieure e. V.

Das Zusammenspiel der Gewerke ist eine Chance

Durch die Vielzahl von Gewerken, die zur Gesamtfunktion des Gebäudes beitragen, finden sich für den normalen Nutzungsfall und den baurechtlichen Sicherheitsfall zahlreiche Schnittstellen zwischen den Gewerken (siehe Bild 1).

Für die baurechtlich notwendi­gen Anlagen im Gebäude ist ein Wirkprinziptest vorgeschrieben, dieser bildet aber nur ein Teil der

Autor:

Jörg Balow VDI,

Niederlassungsleiter Anlagentechnik Berlin bei der Cofely Deutschland GmbH, Mitglied im Fachausschuss Elektrotechnik und Gebäudeautomation des VDI, Vorsitzender der Richtlinienausschüsse der VDI 6010 Blatt 2, Blatt 3 und VDI 6016, Leiter des Arbeitskreises 070 Gebäudeautomation beim GAEB, Mitwirkung bei der ATV VOB/ C Gebäude­automation DIN 18386, Mitwirkung bei den Blättern der Richt­linien der VDI 3813, VDI 3814 und VDI 3819

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    Foto: Krantz Aachen

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    Foto: Schwarz Architekten Zürich

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