Software/Simulation | Fachartikel | 15.04.2011

Ein DGNB zertifizierter Neubau in München

Das Bürogebäude „Laim 290“

In München wurden entlang des Rangierbahnhofgeländes in Laim Flächen frei, die städtebaulich umstrukturiert werden sollten. Im Rahmen der Gestaltung wurde ein Bürogebäude erstellt, das durch seine DGNB-Zertifizierung einen Maßstab bezüglich  ökonomische und ökologische Qualitäten setzten sollte. Mit Hilfe entsprechender Simulationen, die dem Bauherrn die Entscheidungsfindung erleichterte und einer optimalen Auslegung der Technischen Gebäudeausstattung konnte das Ziel erreicht werden.

Lage und Vorgeschichte

Durch die Privatisierung der Bahn sind entlang des Rangierbahnhofs München-Laim Flächen frei geworden. Diese Areale werden langfristig städtebaulich umstrukturiert, neu gestaltet und aufgewertet. Dieses Teilstück erstreckt sich östlich der Wotanstraße und nördlich der Landsberger Straße. Der westliche Bereich wird mit einer mäanderförmigen Gebäudestruktur bebaut, dessen

Autor: Dipl.-Ing. (FH) Martin Kirschner, Prof. Dr.-Ing. Gerhard Hausladen, Ingenieurbüro Hausladen GmbH, 85551 Kirchheim Bauherr: Vivico Real Estate GmbH, 80636 München Investor: Union Investment Real Estate AG, 20355 Hamburg Generalunternehmer und Hauptmieter: Bilfinger Berger AG Niederlassung München, 80687 München Architekten: KSP Jürgen Engel Architekten GmbH, 80339 München Projektleitung: Dipl.-Ing. Architektin Melanie Rüdiger, DGNB-Zertifizierung: Dipl.-Ing. Architektin Anja Keller, DGNB-Consultant Fachingenieure: Ingenieurbüro Hausladen GmbH, 85551 Kirchheim Prof. Dr.-Ing. Gerhard Hausladen Projektleiter Dipl.-Ing. (FH) Martin Kirschner Projektleiter Dipl.-Ing. (FH) Christian Klein   Projektmitarbeit Dipl.-Ing. Christina Hutter, Dipl.-Ing. (FH) Christina Lutz Tragwerksplanung: henke + rapolder, Ingenieurgesellschaft mbH, 80798 München

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    Dass für die behagliche Wärme im Neubau der Kindertagesstätte Märzwiesen das Abwasser im Kanal vor dem Gebäude herhalten muss, wirkt zunächst befremdend. Bei genauerem Hinsehen erkennt man Vorteile, die gut nachvollziehbar sind und sich auf weitere, zukünftige Projekte im In- und Ausland übertragen lassen. Im Interesse des Klimaschutzes liegt es nahe, auch Abwärme zu nutzen.

  • Heft 07- 08/2012

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