Ein Superrechner für die Uni Paderborn

Spie verantwortet elektrotechnischen Infrastrukturausbau

Spie, Anbieter multitechnischer Dienstleistungen in den Bereichen Energie und Kommunikation, wurde vom Bau- und Liegenschaftsbetrieb Nordrhein-Westfalen (BLB NRW) mit dem elektrotechnischen Ausbau des neuen Hochleistungsrechenzentrums „Noctua“ auf dem Gelände der Universität Paderborn beauftragt. 

Spie GfT, als ausführende Einheit von Spie, hat im Juli 2020 mit dem elektrotechnischen Ausbau begonnen und wird das neue Rechenzentrum der Universität Paderborn bis Mitte 2021 fertig stellen. Das Rechenzentrum ist mit seiner modularen und erweiterbaren Infrastruktur so konzipiert, dass es auch für zukünftige Generationen von Hochleistungsrechnern nutzbar ist.

Sicherheit durch redundante Systeme

Doppelt gesicherte technische Systeme bilden die Grundlage für das Hochleistungsrechenzentrum. Dafür installiert Spie eine 630 kVA-Netzersatzanlage und mehrere statische und dynamische USV (unterbrechungsfreie Stromversorgungssysteme) mit zusammen über 2.000 kVA. Diese Lösung stellt sicher, dass auch bei einem plötzlichen Stromausfall beispielsweise die stromsparende Kühlanlage unterbrechungsfrei weiter läuft. So arbeitet der Superrechner stets im optimalen Temperaturbereich und wickelt laufende Forschungsarbeiten und Berechnungen auch bei sonstigem Stromausfall erst einmal ab und fährt dann kontrolliert herunter. Christian Kuballa, Geschäftsführer der SPIE GfT GmbH, äußert sich zu den Herausforderungen: „Die technischen Besonderheiten bei der Errichtung des Hochleistungsrechenzentrums bedürfen eines eingespielten und erfahrenen Teams. Wir prüfen und beraten bei der Ausführungsplanung und setzen diese zügig und fehlerfrei in der Montage um.“

Erweiterbarkeit und Modularität der Infrastruktur 

Kernstück des Gebäudes ist der 340 m2 große Rechner-Saal. Die installierten Hochleistungsrechner werden ausschließlich für die Berechnung und nicht für die Speicherung von Daten genutzt, sodass die Mitarbeiter des „Paderborn Center for Parallel Computing“ (PC 2) jederzeit ausreichend Rechenleistung für ihre Forschungsarbeiten – z.B. an der Entwicklung neuer Materialien zur Erzeugung von Wasserstoff durch Photokatalyse – zur Verfügung haben. Die Universität will mit dem Ausbau eine Vorreiterrolle im Bereich effizienter und innovativer HPC-Systeme (High Performance Computing) einnehmen und sich in der Spitzenforschung noch besser positionieren.

Eine wesentliche Anforderung an das neue Rechenzentrum war, dass es über mehrere Generationen von HPC-Systemen genutzt werden kann und diese im laufenden Betrieb ausgewechselt werden können.

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