Wisag installierte neue Kälteversorgung in Düsseldorf Bürogebäude

Energiekosten werden um 12.000 €/a gesenkt

Was als einfache Ausschreibung über die Installation neuer Kältemaschinen begann, entpuppte sich für das Immobilienunternehmen alstria office Reit-AG als ungeahnte Möglichkeit zur Steigerung der Energieeffizienz: Dank des Vorschlags der Wisag Industrie Service Gruppe senkt die neue Anlage die Energiekosten für das Bürogebäude im Düsseldorfer Seestern um rund 12.000 € jährlich.

Mit vier Mitarbeitern war die Wisag im Einsatz, um in dem Düsseldorfer Bürogebäude zwei neue Kältemaschinen zu installieren.

„Die Ausschreibung sah ursprünglich ganz anders aus“, erzählt Heinrich Ostendorf, Bereichsleiter Kälte- und Klimatechnik der WISAG Gebäude- und Industrieservice in Langenfeld.

„Bei der Prüfung der Ausschreibung und der Besichtigung des Gebäudes fiel mir jedoch sofort das enorme Einsparpotential auf. So verfasste ich neben dem gewünschten Angebot auch eines, welches aus unserer Sicht deutlich besser geeignet war.“

Rund 12.000 € jährlich wird die neue Anlage einsparen, und auch die Investitionskosten konnte die geschickte Planung des Industriedienstleisters um 25 % senken.

„Durch den Einsatz neuer hocheffizienter Kaltwassererzeuger wird das hydraulische System deutlich vereinfacht und erfüllt damit die hohen Anforderungen der Nutzer“, schildert Heinrich Ostendorf.

Darüber hinaus kann durch die angepasste Anlagentechnik die Anzahl an Kühl- und Kaltwasserpumpen reduziert werden, und die wartungsintensiven Kühltürme entfallen. Zukünftig wird das Kaltwasser durch die kompakten Kaltwassererzeuger direkt ins Verbrauchernetz des Gebäudes eingespeist.

Zunächst wurde die Technikzentrale bis auf die Rohranschlüsse vollständig entkernt, von dort aus installierte die WISAG die neue Kälteversorgung. Diese besteht aus zwei luftgekühlten Kältemaschinen mit hocheffizienten magnetgelagerten Verdichtern – einmal für den Fan-coil-Kreislauf mit einer Leistung von 1.200 kW sowie für den Kreislauf der raumlufttechnischen Anlagen mit 800 kW. Jede der Maschinen verfügt über zwei Kältekreisläufe, sodass auch bei Ausfall einer Maschine die Kaltwasserversorgung jederzeit gesichert ist.

„Zusätzlich können wir im Störungsfall auf der hydraulischen Seite beide Kaltwassernetze in der Technikzentrale umschalten, sodass die funktionierende Maschine den anderen Bereich mit einer ausreichenden Kaltwassermenge mitversorgen kann“, betont Heinrich Ostendorf. So spart die Anlage nicht nur Energie und damit Stromkosten ein, sondern bietet dem Bürogebäude im Störungsfall auch eine gesicherte Versorgung.Die Fertigstellung des Projekts erfolgte im Zeitplan Ende Mai 2019.
 

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