Wago steigert Umsatz weiter

Positives Geschäftsjahr 2016

Die Wago-Gruppe (www.wago.com) hat im Geschäftsjahr 2016 ihren Umsatz um 6,4 % auf 766 Mio. € gesteigert. „Auch in diesem Jahr war der europäische Markt ein besonderer Wachstumstreiber, während die BRIC-Staaten eine eher untergeordnete Rolle spielten“, erklärte der Chief Sales Officer Jürgen Schäfer auf einer Pressekonferenz des Unternehmens im Rahmen der Hannover Messe. Er erwartet auch für das aktuelle Geschäftsjahr ein weiteres Wachstum und blickt optimistisch ins Jahr 2017.

In Deutschland lag der Umsatzanteil des Anbieters von elektrischer Verbindungs- und Automatisierungstechnik bei 29 %. Das übrige Europa erreichte einen Umsatzanteil von 40 %. In Asien wurden 18 % des Umsatzes generiert, in Amerika 13 %. Zum Jahresende waren mehr als 7.500 Mitarbeiter für Wago tätig – etwa 300 mehr als im Vorjahr. Über 3.500 von ihnen sind in Deutschland beschäftigt, davon mehr als 2.300 am Stammsitz in Minden/Westfalen und über 1.000 in Sondershausen/Thüringen. Darunter sind 209 Auszubildende und duale Studenten in Minden und 59 in Sondershausen.

Knapp 100 Mio. € investiert

Wago hat im vergangen Jahr fast 100 Mio. € investiert – und wird dieses Volumen auch in diesem Jahr halten. Rund 70 % der Gesamtinvestitionen wurden in Deutschland getätigt. „Unser Investitionsschwerpunkt liegt wie bisher klar auf unseren deutschen Standorten“, so Sven Hohorst. „Wir setzen auf effiziente Prozesse und eine High-Tech-Fertigung mit intelligenten Maschinen und Anlagen, um weiteres Wachstum zu erreichen.“ Darüber hinaus wurde im vergangenen Jahr mit dem SAP-Rollout in internationalen Gesellschaften weiter in die IT-Infrastruktur investiert. Das Projekt wurde 2015 in Deutschland gestartet.

„Ein großer Teil der Investitionen ist außerdem in die Fertigstellung unserer deutschen Bauprojekte in Minden und Sondershausen geflossen, die in diesem Jahr erfolgreich in Betrieb genommen wurden“, erklärte Sven Hohorst. Das Kunden- und Schulungszentrum „Communication Center“ am Mindener Stammsitz ist seit seiner Eröffnung nahezu ausgebucht.

Das Logistikzentrum im thüringischen Sondershausen ist internationaler Dreh- und Angelpunkt für das gesamte Unternehmen. Im vergangenen Jahr wurde die 2014 begonnene Erweiterung erfolgreich fertiggestellt. Hochmoderne, ergonomisch optimierte Arbeitsplätze, eine vollautomatische Lieferschein-Erstellung und Karton-Etikettierung sowie neueste Software sorgen für größere Kapazitäten und effizienteste Prozesse.

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