Gebäudeautomation/ MSR | News | 23.04.2019

LabCampus am Flughafen München

Ein Standort für innovationsgetriebene Kooperationen

  • Das LabCampus wird der großangelegte Innovationsstandort am Flughafen München Bild: AuerWeber

  • Das LabCampus soll eine aktive Rolle als Impulsgeber für Zusammenarbeit und – gemeinsam mit einem Netzwerk von führenden internationalen Partnern – Hilfestellung für Unternehmen bieten, um Innovationsprozesse zu verbessern. Bild: AuerWeber

Die Ed. Züblin AG hat den Zuschlag als Generalunternehmer für den Bau des ersten Bürogebäudes auf dem LabCampus bekommen. Mit dieser Vergabe, der eine europaweite Ausschreibung vorausging, rückt die Realisierung der ersten Hochbauten am Campus einen entscheidenden Schritt näher. Das neue Bürogebäude soll architektonisch den Netzwerkgedanken des künftig eine Fläche von 70 Fußballfeldern umfassenden Innovationscampus widerspiegeln, der Mitte April 2019 bei der ersten LabCampus-Veranstaltung „Conncect“  im Mittelpunkt stand.

Der Netzwerkgedanke, dem sich die LabCampus GmbH unter dem Leitmotiv  „Connect. Create. Collaborate.“ verschrieben hat, soll sich auch architektonisch im ersten Gebäude des insgesamt vier Areale umfassenden Gesamtkomplexes widerspiegeln. Mit einer Fläche von 30.000 m2 entsteht ein viergeschossiges Bürohaus mit einer attraktiven Dachterrassenlandschaft. Dabei ist vorgesehen, die Gesamtkubatur in kleinere Einheiten zu gliedern, die sich bausteinartig an- und übereinandergelegt zu einer facettenreichen  Fassade aufbauen.

Während der Großteil des Flächenangebots für individuell gestaltbare Büros genutzt wird, dient das Erdgeschoss als Begegnungs- und Kommunikationsareal für die Nutzer des Gebäudes und seine Besucher. Hier finden sich sowohl Showrooms und Prototyping-Studios als auch Cafés, Restaurants, Geschäfte oder die moderne Bürolobby in einem der glasüberdachten Innenhöfe. Die insgesamt vier, teils öffentlich zugänglichen Innenhöfe sind durch eine aufgelockerte, asymmetrische  Wegeführung verbunden, die mit vielen grünen Oasen zum Entspannen und zum gegenseitigen Austausch einladen. Bis Ende 2021 soll dieses erste Bürogebäude im Quartier 1 bezugsfertig sein, danach folgen sukzessive weitere Hochbauten und schließlich die Quartiere 2 bis 4, in denen sich die Arbeitswelt mit einem attraktiven Freizeitangebot in einem inspirierenden, urbanen Ambiente verbinden wird.
 
Doch nicht nur hinsichtlich der baulichen Realisierung kommt Bewegung in das Großprojekt. Vergangene Woche fand unter dem Titel „Connect“ die Auftaktveranstaltung einer Veranstaltungsreihe für künftige Nutzer und Partner des LabCampus statt. Die rund 90 geladenen Gäste, darunter potentielle Kunden, Service- und Innovationspartner wie Siemens PPAL, Lufthansa, Design Offices sowie Vertreter der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg oder vom Fraunhofer Institut, tauschten sich hier mit potentiellen Campus-Nutzern aus Großkonzernen, Mittelstand und jungen Unternehmen aus. In verschiedenen Workshops zu Zukunftsthemen wie Seamless Travel, Building Intelligence, New Workspaces, IoT, Blockchain & Co. konnten erste Weichen für künftige innovationsgetriebene Kooperationen gestellt werden.

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      Foto: Buderus

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