Wasser/Abwasser | Unternehmen + Markt | 30.04.2018

Erfolgreiches Geschäftsjahr 2017 für Grundfos

Umsatzwachstum und Steigerung der Rentabilität

  • Grundfos-Konzernpräsident Mads Nipper Foto: Grundfos

Grundfos (www.grundfos.de) gewinnt signifikante Marktanteile, zugleich konnte das Unternehmen den Umsatz organisch um 5,3% steigern. Rentabilität und Cashflow wurden im Jahr 2017 zudem weiter verbessert.
 
Mit einem Umsatz von 3,4 Mrd. € war 2017 das stärkste Jahr in der Geschichte von Grundfos. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) belief sich auf 315 Mio. € (9,2% Umsatzrendite).  
„Wir sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Wir haben den höchsten Umsatz in unserer Unternehmensgeschichte erzielt, das Umsatzwachstum lag weit über dem Branchentrend, und wir sind auf dem besten Weg unser Ziel für 2020, eine EBIT-Quote von 10 % oder mehr, zu erreichen“, sagt Grundfos-Konzernpräsident Mads Nipper.  
Das weltweite Wachstum war generell stark, aber vor allem China hatte mit sehr hohen Wachstumsraten einen massiven Anteil. In China expandierte Grundfos mit dem Ausbau der landesweiten Verkaufsbüros und konnte Lösungen bieten, um das Land bei den nationalen Plänen zur signifikanten Senkung des Energieverbrauchs zu unterstützen.
 
Die europäischen Märkte, darunter Großbritannien, Spanien, Frankreich und einige osteuropäische Länder, zeigten ein solides Wachstum, und der wichtige russische Markt erholte sich nach mehreren Jahren des Rückgangs. Trotz schwieriger Marktbedingungen konnte auch in den USA ein Wachstum erzielt werden. In Südamerika konnten das Unternehmen trotz der schwierigen Situation in Brasilien Marktanteile hinzugewinnen. Auch in Ländern wie Australien, Japan, Indien und Korea, in denen Grundfos ein führender Zulieferer für die Werkzeugmaschinenindustrie ist, stieg der Umsatz.

„Im letzten Jahr haben wir erhebliche Investitionen in unsere Initiativen zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit getätigt. Wir haben neue Produkte und Lösungen auf den Markt gebracht. Durch hohe Investitionen in unser globales Servicegeschäft haben wir unseren Anspruch untermauert, innovative und qualitativ hochwertige Dienstleistungen anzubieten. Es geht uns auch darum, unseren Kunden die besten digitalen Services auf dem Markt zu bieten. Dies erfordert erhebliche Investitionen in ein breites Spektrum an digitalen Werkzeugen und Lösungen. Darüber hinaus arbeiten wir eng mit unseren Kunden zusammen, um zu verstehen, wie wir durch digitale Lösungen, die unser Kerngeschäft weiter stärken, Mehrwert schaffen können", erklärt Mads Nipper.
 
„Wir arbeiten stets kundenorientiert, denn enge Kundenbeziehungen führen zu besseren Lösungen und Dienstleistungen. Wir freuen uns über unsere hervorragende Kundenbindung. Wir wissen aber auch sehr genau, dass wir weiterhin hart arbeiten müssen, um die Loyalität unserer Kunden zu erhalten und zu verdienen“, führt Mads Nipper weiter aus.

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    • Heft 02 / 2019

      Dezentrale Trinkwarmwasserversorgung – Effizient und hygienisch erprobt

      Frischwasserstationen sind bereits seit Jahren eine feste Größe in der Wohnungswirtschaft. Sie können stoßweise warmes Wasser bereitstellen – und das energieeffizient sowie hygienisch einwandfrei. Zudem können die Größe des Pufferspeichers und damit einhergehende Wärmeverluste begrenzt werden. Genutzt werden können diese Vorteile jedoch nur bei richtiger Planung und Auslegung.
      Frank Urbansky, Freier Journalist und Fachautor, Mitglied der Energieblogger, 04158 Leipzig

      Foto: Buderus

    • Heft 03 / 2019

      Klimatechnik für ein Hochleistungsmessgerät – Die German Biomedicine NanoSIMS Facility in Göttingen

      Das Center for Biostructural Imaging of Neurodegeneration (BIN) der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) weihte Ende Oktober 2018 sein Nano-Sekundärionen-Massenspektrometer (NanoSIMS) feierlich ein. Das Architektur- und Ingenieurbüro pbr, Niederlassung Magdeburg, erbrachte nicht nur die Gesamtplanung für den Neubau des Forschungsgebäudes, sondern auch die bauliche Planung zur Einbringung und Sicherstellung des reibungslosen Betriebs des hochsensiblen NanoSIMS. Dabei lohnt sich ein besonderer Blick auf die spezifische Klimatechnik für das Messgerät.


      Foto: Christian Bierwagen

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