EU-Förderung für öffentliche Contracting-Projekte im Südwesten

Fördertopf mit 1,5 Mio. €

Contracting-Dienstleistungen für energetische Sanierungsmaßnahmen reduzieren den Investitionsbedarf von öffentlichen Gebäudeeigentümern deutlich. Eine weitere Senkung der finanziellen Aufwendungen verspricht ein von der Europäischen Investitionsbank (EIB) gefördertes Projekt.

Die „Initiative Energiespar- und Energieliefer-Contracting in öffentlichen Gebäuden“ (InEECo) unterstützt in Baden-Württemberg und benachbarten Bundesländern die nötigen Entwicklungskosten für solche Vorhaben finanziell in einer Höhe von bis zu 90 %. In EECo ist im April 2015 gestartet und hat eine Laufzeit von drei Jahren. Insgesamt 1,5 Mio. € sind im Fördertopf. Entwickelt hat das Projekt die KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg, die die Verbreitung von Contracting-Energiedienstleistungen im Südwesten beschleunigen will. Um die Teilnahme können sich öffentliche Gebäudeeigentümer bewerben ().
Ziel der KEA ist es, zumindest 15 Contracting-Projekte mit einem Investitionswert von insgesamt 30 Mio. € anzustoßen. Ein Verhältnis von mindestens 20 € Investition je 1 € ausgeschütteter Förderung ist von der EIB vorgegeben. Dieser Hebelfaktor bewirkt, dass vor allem Projekte zur Ausführung kommen können, bei denen umfassende Investitionen umgesetzt werden.
Im Rahmen des Projekts soll ein Leitfaden für Kommunen erstellt und die Vergabeunterlagen standardisiert werden. Ein weiteres Ziel ist, bei den regionalen Energieagenturen, Ingenieurbüros und Energieberatern entsprechendes Know-how aufzubauen und mit dieser lokalen Expertise die Marktentwicklung in Baden-Württemberg stärker voranzutreiben.


Mehr Schub für Contracting-Projekte im Südwesten

Finanziell unterstützt werden die Contracting-Varianten Energiespar-Contracting (ESC) und Energieliefer-Contracting (ELC) – bei der zweiten Variante muss jedoch eine Energiesparkomponente integriert sein. Förderfähig sind Energieeffizienzmaßnahmen von Kommunen, Landkreisen und Körperschaften des öffentlichen Rechts.
Das KEA-Projekt InEECo wird von der Europäischen Investitionsbank gemeinsam mit der Europäischen Kommission im Programm ELENA (European Local ENergyAssistance) gefördert. Gebietskörperschaften werden bei der Vorbereitung von Vorhaben in den Bereichen Energieeffizienz und erneuerbare Energieträger unterstützt.

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