Kälte | Unternehmen + Markt | 01.03.2013

Bitzer investiert am Standort Rottenburg-Ergenzingen

Peter-Schaufler-Straße führt zum Werk

  • Über 70 Mio. € investierte Bitzer in den vergangenen zehn Jahren am Standort Rottenburg-Ergenzingen

  • Der Oberbürgermeister der Stadt Rottenburg am Neckar, Stephan Neher, übergibt das Straßenschild an Peter Schaufler

Über 70 Mio. € investierte der Kältemittelverdichterspezialist Bitzer (www.bitzer.de) in den vergangenen zehn Jahren am Standort Rottenburg mit seinen aktuell insgesamt 543 Beschäftigten. Ende Februar 2013 würdigte die Stadt Rottenburg die besondere unternehmerische Leistung von Peter Schaufler, Senator h. c. und Chief Executive Officer der Bitzer SE, indem sie eine Straße im Gewerbepark Ergenzingen-Ost nach dem langjährigen Firmenchef benennt.

Im Beisein des Oberbürgermeisters der Stadt Rottenburg am Neckar, Stephan Neher, fand die Einweihung der Peter-Schaufler-Straße statt. Abzweigend von der Mercedesstraße führt sie direkt zur Produktionshalle des Spezialisten für Kältemittelverdichter. 15 Mio. € war es Bitzer in den vergangenen zwölf Monaten Bauzeit wert, das Werk um zusätzliche 9000 m2 Produktions- und Lagerfläche zu erweitern. Hier sind mittlerweile das Ersatzteillager, der Versand, die Endmontage für Bitzer Schraubenverdichter, die Lackieranlage sowie Büro-, Sozial- und Technikräume untergebracht.

Prozesse in Produktionskette optimiert

Durch den neu gewonnenen Raum konnte Bitzer seine Produktionskapazitäten am Standort Rottenburg-Ergenzingen steigern und Platz für die Optimierung von Prozessen schaffen: Anlieferung und Versand wurden getrennt und stehen nun auch räumlich am Anfang und Ende der Produktionskette. Die Anlieferfrequenz erhöhte sich, der Prozess wurde linearer und schneller, Verschwendung durch lange Wege konnte reduziert werden. Darüber hinaus nutzt das Unternehmen die frei gewordenen Flächen, um Platz für die in Kürze anstehende Produktion von neuen Verdichtertypen zu gewinnen.

Peter Schaufler erläutert: „Zentrale Prämisse in der Planungsphase war, dass die Anforderungen unserer Kunden auch in Zukunft in der gewohnten Qualität „made by Bitzer“ erfüllt werden können. Wichtig für mich ist, dass die Bitzer Firmengruppe sich nachhaltig entwickelt und Ökonomie, Ökologie sowie gesellschaftliche und soziale Verantwortung in Einklang bringt. Wertschätzung der Mitarbeiter, effizientes Wirtschaften und umweltschonende Produktion stehen dabei nicht im Widerspruch.“ Nach dem erfolgreichen Abschluss der Werkserweiterung plant Bitzer bereits den nächsten Neubau: An der Peter-Schaufler-Straße soll ein internationales Trainings- und Schulungszentrum mit einer Investitionssumme von rund 5,5 Mio. € entstehen. Der erste Spatenstich ist für März 2014 vorgesehen.

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      Frank Urbansky, Freier Journalist und Fachautor, Mitglied der Energieblogger, 04158 Leipzig

      Foto: Buderus

    • Heft 03 / 2019

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      Das Center for Biostructural Imaging of Neurodegeneration (BIN) der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) weihte Ende Oktober 2018 sein Nano-Sekundärionen-Massenspektrometer (NanoSIMS) feierlich ein. Das Architektur- und Ingenieurbüro pbr, Niederlassung Magdeburg, erbrachte nicht nur die Gesamtplanung für den Neubau des Forschungsgebäudes, sondern auch die bauliche Planung zur Einbringung und Sicherstellung des reibungslosen Betriebs des hochsensiblen NanoSIMS. Dabei lohnt sich ein besonderer Blick auf die spezifische Klimatechnik für das Messgerät.


      Foto: Christian Bierwagen

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