AL-KO investiert in Energiemanagement:

Investition in die Zukunft

Durch das Energie- und Umweltprogramm "AL-KO Energie Efficiency" hat die AL-KO Kober Gruppe (www.al-ko.com) im Unternehmensbereich Fahrzeugtechnik eine Reduzierung der CO2-Emission um 380 t/a erreicht. Das 2012 gestartete Projekt umfasst vier Standorte am Stammsitz im Landkreis Günzburg (Großkötz, Kleinkötz, Ichenhausen und Ettenbeuren) und wurde nun nach ISO 50001 Ende 2014 zertifiziert.

Mit diesem Energiemanagement-System wird AL-KO die Energieeffizienz in den nächsten Jahren weiter kontinuierlich erhöhen. Denn für Unternehmensbereichsleiter Harald Hiller, ist heute schon klar: „Durch die erzielbare Senkung der Betriebskosten ist dieses Projekt ein wesentlicher Beitrag zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit am Standort Deutschland“. AL-KO fertigt den überwiegenden Teil seiner Wertschöpfung in Deutschland, so dass die meisten Produkte das Prädikat „Made in Germany“ tragen.


Das Energiemanagement, das bei AL-KO seit drei Jahren durch ein Energiemanagement- und Energieeffizienz-Team gesteuert, weiterentwickelt und überwacht wird, nimmt an den vier Unternehmensstandorten inzwischen großen Einfluss auf organisatorische und technische Abläufe – und auch auf Verhaltensweisen, weshalb die Projekte beispielsweise auch junge Kollegen bzw. die Lehrwerkstatt mit einbeziehen. Zwei Maßnahmen – die Ausstattung von Wasserhähnen mit Sensoren und das Lastmanagement an Maschinen/Anlagen – sind sogar ausgewiesene Azubi-Projekte. Hinzu kommen Anregungen und Vorschläge aus dem betriebsinternen Ideenmanagement im Hinblick auf die Einsparung von Strom- und Energiekosten in Bürogebäuden, aber auch bei Computern und Bildschirmen, die beispielsweise bei Bedarf in den Standby-Modus oder gar ganz abgeschaltet werden könnten.


Hauptziel aller Überlegungen ist es, unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten den betrieblichen Gesamtenergieverbrauch – darunter fällt vor allem die für die Produktion erforderliche Energie – sowie den Verbrauch von Betriebs- und Hilfsstoffen zu senken und gleichzeitig die Energieeffizienz im Unternehmen kontinuierlich zu verbessern. Die Bandbreite an Maßnahmen reicht von
kleinen Eingriffen bis hin zu großen Einzelprojekten, vom Lampenaustausch bis hin zum Einsatz eines BHKW.

Die gesamte Investitionssumme für die Einzelprojekte – ohne Neubau des Technologiezentrums – beträgt bislang fast 1 Mio. €. Mit der ISO 50001-Zertifizierung des Energiemanagementsystems konnte AL-KO zunächst eine Steigerung der Energieeffizienz erzielen. Dieser Erfolgskurs soll beibehalten werden – auch durch die Einbringung von erneuerbare Energien.

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