4 Mio. € Investition von Hörburger Energietechnik

Lufkanalfertigung als Nullemissionsgebäude

Die in Vorarlberg ansässige Hörburger GmbH & Co KG hat nach einem Jahr Bauzeit die rund 4 Mio. € teure Fertigungsstätte für Luftkanäle am Römergrund in Rankweil in Betrieb genommen. Das auf innovative Energietechnik-Lösungen spezialisierte Unternehmen realisierte die 2.000 m2 große Industriehalle als "Zero Emission"-Gebäude. Langfristig soll das gesamte Unternehmen mit 85 Mitarbeitern an den neuen Standort übersiedeln.

Hörburger Energietechnik investierte rund 4 Mio. € in die neue Produktionshalle am Römergrund in Rankweil. Dort stellt das Unternehmen Luftkanäle und weitere Komponenten der Luft- und Klimatechnik her.
Foto: Darko Todorovic

Hörburger Energietechnik investierte rund 4 Mio. € in die neue Produktionshalle am Römergrund in Rankweil. Dort stellt das Unternehmen Luftkanäle und weitere Komponenten der Luft- und Klimatechnik her.
Foto: Darko Todorovic

„Wir wachsen seit Jahren und mussten daher zusätzliche Produktionsflächen schaffen. Das Betriebsgebiet Rankweil Römergrund ist dafür ideal gelegen“, erklärt Geschäftsführer Simon Hörburger. Am neuen Standort werden modernste Luftleitsysteme für Industrie und Gewerbe gefertigt. Hörburger erwartet durch den Neubau nicht nur eine Erweiterung der Kapazität, sondern auch höhere Effizienz bei der Produktion.

Nach rund einem Jahr Bauzeit schloss das Unternehmen den Bau der 2.000m2 großen Produktionshalle ab. In den Neubau wurden etwa 4 Mio. € investiert. In den vergangenen Monaten wechselten 25 Mitarbeiter vom Stammsitz Altach nach Rankweil. Erweiterungspotential ist noch vorhanden: Langfristig soll das gesamte Unternehmen auf das rund 12.500 m2 große Grundstück im Betriebsgebiet Römergrund übersiedeln.

 

Nullemissionsgebäude

„Wir setzen uns bei unseren Kunden mit Know-how, Herzblut und Mut für die jeweils beste Lösung ein. Zero Emission war daher auch für unsere eigene Gebäudetechnik das logische Ziel“, erklärt Geschäftsführer Bertram Hörburger.

Die Hörburger-Geschäftsführer Bertram Hörburger, Klaus Hämmerle und Simon Hörburger rüsten das Unternehmen mit moderner Infrastruktur für die Zukunft der Energietechnik.
Foto: Darko Todorovic

Die Hörburger-Geschäftsführer Bertram Hörburger, Klaus Hämmerle und Simon Hörburger rüsten das Unternehmen mit moderner Infrastruktur für die Zukunft der Energietechnik.
Foto: Darko Todorovic

Am Römergrund sorgt ein komplexes System für den autonomen Jahresbetrieb von Heizung und Kühlung. Es besteht aus einer Grundwasser-Wärmepumpe, einer 160 m2 großen Photovoltaik-Anlage, knapp 1.000 t Beton zur Bauteilaktivierung sowie einer eigens entwickelten Regelungssoftware. Lediglich der Strombedarf zum Betrieb der Produktion wird aus dem Netz bezogen.

„Wir leisten mit dieser zukunftsorientierten, ressourcenschonenden Lösung unseren Beitrag zur Energieautonomie“, betont Klaus Hämmerle, dritter Geschäftsführer bei Hörburger Energietechnik.

 

Raum für höchste Qualität und Präzision

Langlebigkeit und höchste Qualität waren für Hörburger beim gesamten, von Architekt Gerhard Aicher geplanten Neubau maßgeblich. Das trifft nicht nur auf die Gebäudetechnik, sondern auch auf die Arbeitsplätze und Sozialräume zu.

In der Produktion ersetzen Laser-Maschinen den bisher üblichen Plasmaschnitt und sorgen so für höchste Präzision und kurze Produktionszeiten. „Konstante Raumbedingungen und hohe Hygienestandards ermöglichen uns die Herstellung von Luftkanälen für Reinräume in der Medizintechnik, Elektronik- und Lebensmittelindustrie“, erklärt Simon Hörburger.

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