25 Jahre Omnium Technic

Firmen lassen sich ungern von potetziellen Wettbewerbern über die Schulter schauen. Kooperationen sind deshalb meist eher die Ausnahme als die Regel. Solch eine Ausnahme hat mittlerweile 25 Jahre Bestand: Die Omnium Technic GmbH, 1985 gegründet, ist eine Gesellschaft, in der sich Firmen aus dem gebäudetechnischen Bereich, vornehmlich aus dem Gebäude-Servicebereich, zusammengetan haben, um gemeinsam stärker zu sein.

Die Gesellschaft konstituierte sich als Reaktion auf  Entwicklungen im Bereich der Technischen Gebäudeausrüstung. So standen zum Beispiel mit dem Aufkommen des Facility Managements und seinen vielfältigen Dienstleistungen mittelständische Unternehmen vor der Frage, ob sie zukünftig alleine überhaupt noch in der Lage sein werden, im Wettbewerb mitzuhalten. Im Wettbewerb mit Großunternehmen der Branche. Einerseits sahen und sehen sich private, gewerbliche und öffentliche Eigentümer und Nutzer angesichts der heute sehr komplexen Technik vielfach nicht mehr in der Lage, mit eigenem Personal den wirtschaftlichen Betrieb der Gebäudetechnik zu gewährleisten. Andererseits wuchsen und wachsen aus dem selbem Grund die Anforderungen an das Serviceunternehmen.

 

Die verbundenen mittelständischen Anlagenbauer zweifelten nicht an ihrer fachlichen Kompetenz und Qualifikation. Jeder einzelne hatte aber Lücken. Die galt es zu schließen. Allerdings weniger mit investiven Maßnahmen – das hätte die finanziellen Möglichkeiten mehrheitlich überschritten –, sondern mit kooperativen Maßnahmen.

 

Omnium-Technic-Vorsitzender Ralph Klingel erklärt die Zusammenarbeit: „In der Zwischenzeit ist das Thema Facility Management eines unserer großen Aufgabengebiete, neben dem Anlagenbau und der technischen Wartung. Mit der Omnium Technic haben wir eine Plattform geschaffen, über die wir uns gegenseitig mit Erfahrungswerten, mit Know-how in der Gebäude- und Energietechnik, der Umsetzung der aktuellen Sicherheits- und Hygiene-Richtlinien, der Verbesserung der Betriebsorganisation und der Produktivitätssteigerung austauschen. Was muss wie und wo funktionieren? Wir erarbeiten in Arbeitskreisen gemeinsam Projekte, um unseren Wissensstand und den unseres Personals zu vertiefen. Wir erarbeiten gemeinsam Schulungen und virtuelle Trainingsprogramme, die Cyberschool, zu einer bestimmten wartungstechnischen Maßnahme, um über diese Qualitätssicherung zufriedene Kunden zu schaffen.“

 

Die Omnium-Technic (www.omnium-technic.com ) hat ein eigenes Qualitätssiegel geschaffen. Die Mitglieder lassen die Anlagen, die sie technisch betreuen, im Turnus von einem neutralen  Sachverständigen prüfen. Der Kunde erhält in Form eines Berichts das Ergebnis. Darüber hinaus werden die Unzulänglichkeiten oder die Fehler, die entdeckt worden sind, dazu verwandt, die Mitarbeiter zu schulen. Ralph Klingel ist sich sicher: „Unser Kooperationsmodell wird noch viele Jahre Bestand haben. Denn das Kostenbewusstsein vieler Gebäudenutzer zieht die Qualität der Wartungs- und Serviceleistung mit ein. Qualität macht sich mithin für beide Seiten bezahlt, für den Auftraggeber wie für das Omnium-Technic-Mitglied als Auftragnehmer.“ Neue Mitglieder seien im Übrigen jederzeit willkommen.

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