54,8 Mio. € Geldbuße für Grohe

Der Grohe AG und einzelnen Tochtergesellschaften wurde von der Europäischen Kommission im Verfahren gegen die europäische Sanitärindustrie eine Geldbuße in Höhe von 54,8 Mi. € auferlegt. Auch wenn das Unternehmen Rückstellungen gebildet hat, wird die Höhe der Geldbuße jedoch Auswirkungen auf künftige Investitionsentscheidungen haben.

Grohe prüft derzeit Entscheidung und juristische Optionen einschließlich der Option eines gerichtlichen Vorgehens gegen die Bußgeldentscheidung.

Im Jahr 2004 hatte die Europäische Kommission Untersuchungen gegen die gesamte europäische Sanitärindustrie wegen des Verdachts wettbewerbswidriger Praktiken eingeleitet. Diese mutmaßlichen Aktivitäten fanden zu Zeiten der Vorbesitzer von Grohe statt; die jetzigen Eigentümer von Grohe haben das Unternehmen erst im Juli 2004 übernommen. Das Verfahren wurde nun nach fast sechs Jahren abgeschlossen.

Die Untersuchungen der Europäischen Kommission haben sich auf den Zeitraum vor der Ernennung des heutigen Grohe-Managements bezogen. Das Unternehmen hat in dem Bußgeldverfahren mit der Europäischen Kommission umfassend kooperiert.

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