Phoenix Contact hat sein KNX-Netzteilportfolio um eine neue 1280-mA-Version erweitert, die das 640-mA-Modell ergänzt. Die KNX-Busspannungsversorgungen bieten Systemintegratoren sowie Fachleuten für die Gebäudeautomation robuste Versorgungslösungen.
Mit einer neuen 1.280-mA-Version erweitert Phoenix Contact sein Portfolio an KNX-Busspannungsversorgungen für die Gebäudeautomation.
Bild: Phoenix Contact
KNX ist ein leistungsstarker und flexibler Standard für die Gebäudeautomation. Das Protokoll ermöglicht eine nahtlose Integration verschiedener Geräte zur Steuerung der Beleuchtung, Heizung, Klimaanlage, Jalousien, Sicherheitssysteme, des Energiemanagements und mehr. Die KNX-Spannungsversorgung „Step Power“ soll dabei für eine reibungslose Buskommunikation sorgen. Als erste KNX-Spannungsversorgung verfügt sie über eine aktive KNX-Drossel. Diese passt sich der angeschlossenen Last der KNX-Teilnehmer dynamisch an und steigert die Effizienz des Bussystems bis zu einer KNX-Übertragung von 1.900 mA, ohne in die magnetische Sättigung versetzt zu werden, die sich auf die Kommunikation auswirken würde. Das eingebaute Farb-Display liefert zudem alle relevanten KNX-Statusinformationen auf einen Blick. Es spiegelt nicht nur den aktuellen Systemzustand wider, sondern stellt über das Menü zahlreiche Informationen bereit. Diese dienen vor allem der Einrichtung, Diagnose und Erweiterung der KNX-Anlage.
Daraus ergeben sich laut Herstellerangaben einige Vorteile für die Anwendenden und Anlagenbetreiber: Bus- und AUX-Ausgang können separat voneinander betrachtet werden, weshalb sich die Fehleranalyse eingrenzen lässt. Ferner wird das zeitliche Überlastverhalten im Gerät gespeichert und ist über das Display abrufbar. Sobald ein Reset der KNX-Anlage stattgefunden hat, wird die Laufzeit, nicht aber die Gesamtlaufzeit des Geräts, auf null zurückgesetzt, sodass der exakte Zeitpunkt eines Fehlverhaltens bestimmt werden kann. Der Weitbereichseingang sowohl mit AC als auch DC erlaubt den weltweiten Einsatz und gleicht Netzschwankungen aus. Die KNX-Übertragung wird also nicht beeinflusst. Das erweiterte Sortiment macht es einfacher, die Stromkapazität an den tatsächlichen Bedarf anzupassen, egal ob es sich um ein bestehendes oder neu aufgesetztes System handelt.
