Kernthema Energiewende

dena-Kongress 2018

Der dena-Energiewende-Kongress 2018 brachte am 26. und 27. November 2018 im Berlin Congress Center Fachleute aller relevanten Branchen zusammen, darunter rund 70 Referenten aus Politik, Wirtschaft und Verbänden. Auf der Agenda standen aktuelle Themen wie Strukturwandel, europäische Zusammenarbeit, Städte, Digitalisierung, Energieeffizienz sowie die Energiewende von unten.

Danfoss war erneut der Premium-Partner des branchen­übergreifenden Energiewende-Kongresses und überreichte den diesjährigen Energy Efficiency Award in der Kategorie „Ener­gie­effizienz: von clever bis digital“ an die Fraport AG und MeteoViva GmbH. Der Wettbewerb der dena zeichnet Projekte aus, die eine besondere Wirkung auf die Energiewende haben. Insgesamt 104 Unternehmen aus dem In- und Ausland hatten 2018 Beiträge eingereicht. 14 davon hatte die Jury nominiert.

Energy Efficiency Award mit „Nachmach-Potential“

Fraport konnte mit Unterstützung von MeteoViva in einem modernen Bürogebäude noch einmal 25 % Wärme sowie 19 % Strom einsparen. Hierfür wurden Belüftung, Heizung, Klimatisierung und Gebäudeleittechnik sowie Wetterdaten digital simuliert und optimiert.

„Das prämierte Projekt zeigt eindrucksvoll, wie digitale Simulation und geringe In­ves­ti­tio­nen in bestehende Technik bei einem Gebäude mit höchstem Energiestandard immer noch große Einsparpotentiale eröffnen“, sagte Ole Møller-Jensen, Geschäftsführer der Danfoss GmbH, in seiner Laudatio. Besonders begeistert habe die Jury zudem das hohe „Mit- und Nachmach-Potential“.

Ganzheitliche Energiewende ist gefordert

„Die Verbrauch muss mittels Energieeffizienz deutlich reduziert werden. Erst dann können leistungsfähige Technologien in Gebäuden voll zum Zuge kommen“, erklärte Ole Møller-Jensen. Vielen Gebäudeeigentümern ist nicht bekannt, dass gerade geringinvestive Maßnahmen bei Bestandsgebäuden überaus wirkungsvoll sind.

„Danfoss möchte als Hersteller und Experte für Gebäudetechnologien den Gebäudeeignern die Angst nehmen, dass höhere Effizienz auch immer gleich mit großen, teuren Maßnahmen verbunden ist“, sagte Ole Møller-Jensen.

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