Aus der Geschichte lernen

Wasserversorgung gestern und heute

Die Wasserversorgung für den Menschen gehört zu den wichti­gen Grundlagen der kulturellen Entwicklung. Mit der Wasserversorgung über Leitungen ist der Mensch nicht mehr an Standorte gebunden, an denen Trinkwasser vor Ort in ausreichender Menge zur Verfügung steht. Schon im antiken Rom sorgen Aquädukte für die Wasserversorgung. Dass schon damals ingenieur­techni­sche Verfahren angewandt wurden, um Wassermengen zu bestimmen und das Wasser auf die einzelnen Empfängergruppen zu verteilen, ist nicht so bekannt. Der Römer Sextus Iulius Frontinus, der unter Kaiser Nerve Leiter der Wasserversorgung für die Stadt Rom war, hatte damals das Fachwissen seiner Zeit zusammengefasst, von denen einige Punkte bis heute Gültigkeit haben. So kannte man schon damals die Anfälligkeit von Wasserleitungen durch Bewuchs: „Meist aber entstehen die Missstände durch das Unvermögen der Grundbesitzer, welche die Wasserleitungen auf vielerlei Weise schädigen (…). Dabei schaden die Bäume besonders, weil durch ihre Wurzeln die Ge­wölbe und Seitenwände (der Leitungen) geschwächt werden.“ Eine Tatsache, die durch die Pflicht zur Inspektion von Abwasserleitungen durch Hausbesitzer in den letzen Jahren wieder für Schlagzeilen gesorgt hat. Weitere Informa­tio­nen dazu bietet der Buchtipp im Infokasten.

So ist die Wasserversorgung, ebenso wie die Abwasserentsorgung eine Aufgabe, die bis heute nichts an Bedeutung verloren hat.

Im tab-Spezial der tab-Ausgabe 5/2014 haben wir passend dazu eine Reihe von Produkten rund um die Wassertechnik für Sie zusammengestellt.

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