DENEFF-Auftaktkonferenz

Sieger der Energieeffizienz 2017 gekürt

Zur Jahresauftaktkonferenz der Deutschen Unternehmensinitiative Energieeffizienz e.V. (DENEFF) versammelten sich auch in diesem Jahr überzeugte Effizienzexperten im Umweltforum Auferstehungskirche in Berlin Friedrichshain. Neben der Verleihung des Energieeffizienzpreises „Perpetuum 2017“ und der Auswertung des ersten „Energy Efficiency Hack“ beschrieb Annette von Hagel, Sprecherin des deneff-Beirates, wie sich die BIM-Methode bei Gebäudeautomation und Energieeffizienz anwenden lassen kann.

Standen im letzten Jahr zahlreiche Lösungen aus der Gebäude­automation beim „Elevator Pitch“ im Fokus der Teilnehmer, hatten sich vor allem digitale Lösungen und technische Neuheiten zur Verbesserung der Energieeffizienz beim diesjährigen Perpetuum hervorgetan. Die Jury zeichnete die Aurelia Turbines GmbH für „Die effizienteste kleine Gasturbine der Welt“ zur Kraft-Wärme-Kopplung für Prozesse der Kleinindustrie und KMUs aus. Mit dem Publikumspreis wurde die Joulia SA für „Joulia-Inline: Duschen mit Wärmerückgewinnung“ geehrt. Außerdem wurde bereits zum zweiten Mal der Sonderpreis für Nachwuchsprojekte verliehen. Der „Perpetumm 2017“-Energieeffizienz-Nachwuchspreis ging an drei Schüler aus Unterhaching für ihre Software „Stand-Bye“. 

Europas erster „Energy Efficiency Hack“ vorgestellt

Wenige Tage vor der Auftaktkonferenz wurde ein internationales Studententeam für herausragende Effizienzinnovation geehrt. Um die entsprechenden Lösungen zu finden, haben sich die Unternehmen Danfoss, Sonepar und Veolia in den Kategorien Smart Buildings, Handel und Industrie 4.0 beim ersten europäischen Energy Efficiency Hack Input von 164 Teilnehmern, vor allem Studenten, Start-ups und Nachwuchswissenschaftler, aus neun europäischen Ländern geholt. Diese wetteiferten bei dem von der DENEFF organisierten „Energy Efficiency Hack“ (#EEHack2017) um die besten, kreativsten, innovativsten Ansätze und Gewinne im Wert von über 10.000 €.

Als Gesamtsieger setzte sich die deutsch-dänisch-österreichisch-türkische Studentengruppe Visualink durch. In ihrem Ansatz ersetzen sie die jährlichen Heizkostenabrechnungen durch anschauliche Echtzeitmessungen. Christina Roitzheim vom HPI Potsdam und Firat Günyel von der DTU Kopenhagen über ihr Projekt: „Verbraucher wollen Energie sparen. Aber die nur einmal jährlich zugestellte Heizkostenabrechnung ist zu kompliziert, der Gedanke ‚Ich möchte weniger Energie verbrauchen‘ hält nur ein paar Tage. Wenn Verbraucher hingegen jederzeit sehen können, wie viel Energie sie gerade verbraucht haben, wird ein bewusster Umgang mit Energie Normalität. Der Effekt für das Klima und das Portemonnaie ist groß.“

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