Geotherm 2015 – Die Erdwärme im Blick

Fachmesse mit Kongress für Oberflächennahe und Tiefe Geothermie

Die Geothermie als eine erneuerbare Energien hat größere Potentiale, einen Beitrag zur Energieversorgung beizutragen, als dies bisher der Fall ist. Am 5. und 6. März 2015 findet in Offenburg die Geotherm 2015 als Fachmesse mit Kongress statt.

Das einschlägig besetzte Kongressprogramm (www.geotherm-offenburg.de) informiert über Praxis und Prognosen, Märkte und Forschung. Gastland Island produziert bereits heute mehr Energie aus Geothermie als seine Bewohner verbrauchen können. Die isländischen Ausführungen versprechen interessante Praxiseinblicke und Exportgedanken. Zum Auftakt am 4. März 2015 stellt am Vortag des Messebeginns die Internationale Geothermiekonferenz (IGC) der Agentur Enerchange die Tiefe Geothermie in den Fokus. Die Veranstaltung fand bisher in Freiburg statt und dockt 2015 erstmalig an die Geotherm an. Im Rahmen der...

Das einschlägig besetzte Kongressprogramm (www.geotherm-offenburg.de) informiert über Praxis und Prognosen, Märkte und Forschung. Gastland Island produziert bereits heute mehr Energie aus Geothermie als seine Bewohner verbrauchen können. Die isländischen Ausführungen versprechen interessante Praxiseinblicke und Exportgedanken. Zum Auftakt am 4. März 2015 stellt am Vortag des Messebeginns die Internationale Geothermiekonferenz (IGC) der Agentur Enerchange die Tiefe Geothermie in den Fokus. Die Veranstaltung fand bisher in Freiburg statt und dockt 2015 erstmalig an die Geotherm an. Im Rahmen der Veranstaltung werden Exkursionen zu Geothermiekraftwerken am Oberrheingraben angeboten.

Neben Heizwärme sind auch Speicherfunktionen und Kühlung Potentiale, die bisher in der Öffentlichkeit wenig beachtet wurden. Erfolgsstorys wie das Heizwärmewerk Unterföhring in Bayern dienen als exemplarische Modelle für Wirtschaft und Politik. Die Marktanalyse der Deutschen Energie-Agentur dena folgt für die geothermische Stromerzeugung der Prognose der Geothermal Energy Association, die einen Anstieg der weltweit installierten Kapazität von über 13,5 GW. bis 2017 voraussieht. Die kumulierte installierte Kapazität lag Ende 2013 bei 12 Gigawatt laut dena-Marktanalyse. Die Nutzung der Geothermie zur Wärmeerzeugung ist laut dieser Studie stärker verbreitet als zur Stromerzeugung und es bestehen gute Marktvoraussetzungen in und außerhalb Europas.


Forschungsvorhaben

Passend dazu präsentiert das Forschungsvorhaben „Tiger“ die Ergebnisse ihres Projektes aus den Bereichen Akzeptanz und Kommunikation zur Tiefen Geothermie. „Wir haben in den vergangenen drei Jahren unseres Forschungsvorhabens intensiv der Akzeptanz Tiefer Geothermie nachgespürt. Nun bieten wir Betreibern von Geothermie-Anlagen und Institutionen, wie Ministerien und Verbänden, ein umfangreiches Portfolio kommunikativer Hilfsmittel: Das Kommunikationskonzept ist für Betreiber sowie Institutionen geeignet und zeigt welche Erwartungen Bürger an die Öffentlichkeitsarbeit der Geothermie-Branche haben. Die Toolbox unterstützt insbesondere Betreiber in Form eines Baukasten mit konkreten Handlungs- sowie Kommunikationshinweisen. Mit der „Tiger“-App sprechen wir zudem eine internetaffine Zielgruppe an und versorgen diese mit Wissen über Tiefe Geothermie“, erklärt Projektkoordinatorin Anna Borg von der CBM GmbH.

Teilnehmerzertifikate

Erstmalig erhalten Teilnehmer des Kongresses Teilnahmezertifikate als Fortbildungsnachweis gemäß DVGW W120-1 und W120-2 für den Bereich Brunnen- und Messstellenbau und Oberflächennahe Geothermie. Ein zusätzlicher Workshop Brunnenbau bietet von neuen Lösungen für alte Probleme wie Ringraumabdichtungen bei Brunnen, Grundwassermessstellen und Erdwärmesonden bis hin zu filterlosem Brunnen und Sperrrohreinbau, Service und betrieblichem Projektmanagement aktuelle Themen.


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