Forschen für die Zukunft der Gebäude

Im Studium an Forschungsprojekten mitarbeiten

Gebäude muss man heizen, kühlen, belüften und mit elektrischer Energie versorgen. All das möglichst automatisiert, energieeffizient und ressourcenschonend. Die Hochschule Burgenland bietet dafür den Bachelorstudiengang „Gebäudetechnik und Gebäudeautomation“ am Studienort Pinkafeld in Österreich an.

Forschen und arbeiten

Auf dem Studienplan stehen neben naturwissenschaftlichen und technischen Fächern auch praktische Übungen. Aus diesem Grund finden viele Lehrveranstaltungen in einem Labor für Gebäudetechnik und Gebäude­automation statt. „Durch die regelmäßige Arbeit im Labor erwerben unsere Studenten praxisorientierte Fertigkeiten. In diesem Sinne verfassen sie im fünften Semester auch ein großes Planungsprojekt, um sich optimal auf das Berufsleben vorbereiten zu können. Im Zuge dessen erarbeiten die Studenten anhand eines realen Praxisprojekts, z.B. anhand der Sanierung eines burgenländischen Schulgebäudes, energieeffiziente und kostenoptimierte Lösungen für das Gebäude“, so Studiengangsleiter Werner Stutterecker. Konkret gehe es dabei um die Durchführung einer fächerübergreifenden und anwendungsorientierten Projektarbeit aus den Bereichen Heizung, Klima, Sanitär, Lichttechnik, Regelungs- und Leittechnik. „Durch den Umfang und die Dauer dieser Arbeit lernen sie auch die Methoden des Projektmanagements besser kennen“, weiß der Studiengangsleiter.

 

Willkommen im Labor

Elisabeth Weber zählt zu den Studenten des ersten Jahrgangs des Bachelors „Gebäudetechnik und Gebäudeautomation“ an der FH Burgenland und bekam mit gerade einmal 20 Jahren schon die Möglichkeit, an einem Forschungsprojekt im „Living Lab“ der Hochschule mitzuarbeiten.

„In unserem Projekt geht es um das Haus der Zukunft, und ich bereite die Projekttage vor, in denen definiert wird, wie dieses Haus aussehen und welche Standards es haben soll“, berichtet sie von den Inhalten ihres Forschungsprojekts im dritten Semester des Bachelorstudiengangs.

Hürden müssen für den Zugang zu diesen Forschungsmöglichkeiten keine überwunden werden. „Ganz im Gegenteil, wir werden sogar manchmal von Lektoren gefragt, ob wir nicht Interesse haben, an Forschungsprojekten mitzuarbeiten“, so Elisabeth Weber. „Wir werden von allen Beteiligten unterstützt und haben die Möglichkeit, uns in jedem Bereich zu bewegen“, freut sie sich.

„Unsere Studenten lernen, Gebäude zu behaglichen und komfortablen Arbeitsplätzen und Wohnräumen zu machen – so energieeffizient und umweltfreundlich wie möglich“, erklärt Studiengangsleiter Werner Stutterecker.
Info

Über den Studiengang

Der Studiengang „Gebäudetechnik und Gebäudeautomation“ kann wahlweise Vollzeit, berufsbegleitend oder verlängert berufsbegleitend studiert werden und dauert sechs Semester.

Für ein erfolgreich abgeschlossenes Studium wird der akademische Grad „Bachelor of Science in Engineering, B.Sc.“ verliehen.

Die Hochschule Burgenland (http://www.fh-burgenland.at/) bietet dafür am Campus Pinkafeld rund 50 Studienplätze an.

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