Die Zukunft im Blick

„Passivhaus Plus“ oder Plus-Energie-Haus

Ein klassisches Passivhaus zeichnet sich u.a. durch einen Heizwärmebedarf von ­maximal 15 kWh/(m²a) und einen Primärenergiebedarf (inklusive Beleuchtung, Belüftung, Haushaltsstrom und Hilfsstrom) von nicht mehr als 120 kWh/(m²a) aus. Solch ein hochwärmegedämmtes und luftdichtes Gebäude gilt zurzeit als Optimum des energieeffizienten Bauens. Weil dabei der Strom- den Heizwärmebedarf deutlich übersteigt, stellt Photovoltaik in Kombination mit Wärmepumpen ein vielversprechendes Anlagenkonzept dar – insbesondere im Hinblick auf den bald EU-weit geforderten Niedrigst­energiestandard. Eine geglückte Umsetzung zeigt ein Einfamilienhaus in Bad Sobernheim mit etwa 140 m2 beheizter Wohnfläche. Es verbindet die Vorteile eines Passivhauses mit denen einer vollständig regenerativen Versorgung vor Ort.

Nachhaltige Musterlösung in Bad Sobernheim

Das Grundstück verfügt über einen unverbaubaren Ausblick nach Süden und hat keine Verschattung durch Nachbarbebauungen oder großen Baumbestand. Daher ist dieses freistehende Passivhaus bestens für die Nutzung der Solar­energie geeignet. Der Bauherr wünschte sich zudem ein ökologisch vertretbares Gebäude, das während der Nutzung aber auch schon in der Herstellung möglichst wenig Energie verbraucht. Folglich kamen Materialien aus nachwachsenden Rohstoffen, wie Holz, Flachs oder Schafwolle, und Recycling-Materialien, beispielsweise eine Cellulose-Dämmung...

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