Klima/Lüftung | Fachartikel | 22.02.2019

Der Ruhr Tower in Essen

Quasi-Neubau unter Denkmalschutz

Der Ruhr Tower (ursprünglich als Rheinstahl-Hochhaus errichtet, später Thyssen und ThyssenKrupp) gehört zu den ersten, nach dem Zweiten Weltkrieg in Essen errichteten Hochhäusern. Es steht im Stadtteil Südviertel und steht seit 2015 unter Denkmalschutz. Nach dem Verkauf des Gebäudekomplexes durch ThyssenKrupp an die Fakt AG wurde dieser umfassend saniert und zunächst als Fakt Tower vermarktet.

  • Aus dem im Mai 1961 fertiggestellten Rheinstahl-Hochhaus in Essen wurde nach umfassender Sanierung der Ruhr Tower. Foto: Zerres (links), Fakt (rechts)

  • Die Fassaden des Gebäudes wurden bereits umfassend saniert. Foto: Zerres

  • Heizung-Kälteschema Vorbau Quelle: Petschow + Thiel Projektmanagement GmbH

  • Heizung-Kälteschema Hochhaus Quelle: Petschow + Thiel Projektmanagement GmbH

  • Eines der Umluftkühlgeräte unter der Decke Foto: Zerres

  • Lüftungsschema Quelle: Petschow + Thiel Projektmanagement GmbH

  • Deckenabluftgerät im WC bei der Installation Foto: Zerres

  • Installation im Deckenbereich Foto: Zerres

  • Schema Rauchdruckanlage Quelle: Petschow + Thiel Projektmanagement GmbH

  • Blick aus einem künftigen Chefbüro Visualisierung: Fact

  • Der Ruhr Tower ist eine bedeutende Landmarke in Essen. Foto: Zerres

Architektur – Geschichte – Historie

In der Zeit des Wiederaufbaus nach dem Zweiten Weltkrieg plante die Stadt Essen, den Stadtkern ohne Hochhäuser zu belassen. So wurden Randbereiche südlich der Innenstadt für Verwaltungsbauten und entsprechende Hochhäuser ausgewiesen. Bald sprach man von einem Hochhausgürtel, der Essen als Metropole des Ruhrgebiets darstellen sollte. Später gehörten die

Autor:

Dipl.-Ing. Eberhard Zerres 

Ratingen

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    • Heft 06 / 2019

      Zugluftfrei und mit angenehmen Raumtemperaturen – Wohlfühlatmosphäre in einer Landarztpraxis

      Dr. Clemens Schwarz ist Allgemeinmediziner in der dritten Generation und zudem ein engagierter Bauherr. Den Bau seines neuen, modernen Ärztezentrums in der oberösterreichischen Gemeinde Eggelsberg hat der 34-Jährige maßgeblich vorangetrieben. Dabei stand vor allem das Wohl der Patienten im Vordergrund: Neben einer hellen und freundlichen Atmosphäre sollten auch die Raumtemperaturen trotz Glasdach zu jeder Jahreszeit angenehm sein – eine kontrollierte Lüftung war daher die erste Wahl.

      Foto: Dr. Schwarz, Eggelsberg

    • Heft 07 - 08 / 2019

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      Zwei neue Firmengebäude des Übertragungsnetzbetreibers TenneT vervollständigen seit Ende 2017 den Hauptsitz des Unternehmens auf dem gleichnamigen Campus in Bayreuth. Für das Unternehmen war es selbstverständlich, dass die Neubauten auch Strom erzeugen. Dafür wird ein BHKW eingesetzt, das in Kombination mit zwei Spitzenlastkesseln auch die Wärme in den Gebäuden bereitstellt.

      Foto: Buderus

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