Betonkernaktivierung in der Praxis

Planungs- und Ausführungsaspekte zur Flächentemperierung

Geschossflächen für Heiz- und Kühlzwecke zu nutzen, am besten mit einem System, ist sehr effizient. Ein wesentliches Element dafür ist die Betonkernaktivierung. Die Planung und Ausführung sollte allerdings einige Aspekte im Vorfeld beachten, damit die Nutzeranforderungen bestmöglich erfüllt werden können.

Die Praxis der Betonkernaktivierung (BKT) wird schon seit vielen Jahren in Neubauten angewendet. Der Vorteil dieser Methode ist, dass das Beton der Geschossdecken, die einen Großteil des Baukörpers ausmachen, als Wärme- oder Kältespeicher genutzt wird. Das ist sehr effizient. Das eingesetzte System dient meist jedoch nur der Grundlastabdeckung, denn durchschnittlich lässt sich mit einer Standard-BKT eine energetische Leistung von 35 W/m2 erreichen. Lastspitzen können nicht abgerufen oder abgleitet werden. Daher werden oftmals flexiblere, sekundäre Übergabesysteme zum Heizen bzw. Kühlen...

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