Wasser/Abwasser | Unternehmen + Markt | 24.03.2017

Wilo legt Grundstein für digitale Zukunft

Baubeginn der „Smart Factory“ in Dortmund

  • Grundsteinlegung für die „Smart Factory“ mit (v.l.n.r.) Wilo-Bauvorstand Dr. Markus Beukenberg, Dortmunds Oberbürgermeister Ulrich Sierau, Wilo-Vorstandsvorsitzender Oliver Hermes, NRW-Ministerpräsidentin Hanne­lore Kraft und Jochen Opländer, Ehrenvorsitzender des Wilo-Aufsichtsrats. Foto: mcl

  • Kay Hoffmann, Director Corporate Communications, versenkt die Zeitkapsel mit u.a. Bauplänen, einer aktuellen Tageszeitung, dem Laufrad einer Wilo-Pumpe sowie einige Euro-Münzen Foto: mcl

Mit der feierlichen Grundsteinlegung für die „Smart Factory“ am Stammsitz in Dortmund, hat die Wilo-Gruppe am 20. Februar 2017 die nächste Phase ihres Standortentwicklungsprojekts „Wilo-Campus Dortmund“ eingeläutet.

Rund 150 Gäste aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft, Kultur und Sport bildeten den würdigen Rahmen für die traditionelle Zeremonie. „Dies ist der Beginn für ein großartiges Bauvorhaben mit einer gewaltigen Dimension“, sagte Dr. Jochen Opländer, Ehrenvorsitzender des Aufsichtsrats, in seiner Ansprache. Oliver Hermes unterstrich die Bedeutung dieses Jahrhundertprojekts, die weit über die Stadtgrenze Dortmunds hinausgehe.
„Es gibt ausreichend Beispiele dafür, dass das produzierende Gewerbe das Ruhrgebiet verlässt. Wir haben uns bewusst gegen diesen Trend entschieden“, hob der Wilo-Vorstandsvorsitzende hervor. Wichtig sei es nun, das Ziel des Neubaus stets im Auge zu behalten: „Wir realisieren die digitale Fabrik der Zukunft jetzt!“, so Hermes weiter.
Oliver Hermes verwies auf die Digitalisierungsstrategie des Unternehmens: „Wilo setzt als Innovationsführer und ‚digitaler Pionier‘ neue Standards. Wir haben hier bewusst den Begriff digitaler Pionier eingebracht, um zu verdeutlichen, dass wir den Anspruch haben, im digitalen Zeitalter ganz vorne zu stehen“, sagte der Vorstandsvorsitzende. Das betreffe sowohl die Produktebene, optimierte Prozesse in Produktion und Vertrieb, aber auch neue Geschäftsmodelle.
Dr. Markus Beukenberg, der als Bauvorstand für das Projekt „Campus Dortmund 2020“ verantwortlich ist, unterstrich die Wichtigkeit des Neubaus: „Mit der neuen Fabrik stellen wir uns für die Zukunft auf und treiben die Digitalisierung als wichtigen Faktor für eine nachhaltige Entwicklung voran.“ Dabei werden die Mitarbeiter von Anfang an eingebunden. So arbeiten bereits jetzt 200 Mitarbeiter daran, die Prozesse von morgen in der digitalen Fabrik zu gestalten. Denn in der modernen Fabrik werden alle Prozesse miteinander vernetzt sein, wie Dr. Markus Beukenberg betonte.
Die Wilo SE investiert in den nächsten Jahren über 100 Mio. € in die komplette Neugestaltung seines Stammsitzes in Dortmund. Auf einer Grundstücksfläche von 194.000 m2 entstehen die „Smart Factory“, mehrere Funktionsgebäude sowie ein hochmoderner Bürokomplex. Der gesamte Campus soll bis 2022 fertig sein, die „Smart Factory“ wird bereits Anfang 2019 ihren Betrieb aufnehmen.

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