Austausch mit der Praxis

Sanitärtechnisches Symposium der FH Münster

400 Interessierte informierten sich Mitte Februar 2016 auf dem Steinfurter Campus beim Sanitärtechnischen Symposium der FH Münster über Regelwerke, Normen und deren Einfluss auf Planung und Praxis.

Früher war es ein seltener Luxus, heute ist es selbstverständlich: zu jeder Zeit warmes Wasser im Haus. Deshalb sind Anlagen, mit denen das Wasser erwärmt wird, in nahezu jeder Immobilie zu finden. Inwieweit neue Normen und Regelwerke auf die Installation dieser Anlagen Einfluss haben, erfuhren Besucher des Sanitärtechnischen Symposiums der FH Münster. Unter dem Motto „Trinkwassererwärmung reloaded“ hatte Prof. Dr. Franz-Peter Schmickler vom Fachbereich Energie – Gebäude – Umwelt Experten eingeladen, die über aktuelle Entwicklungen referierten.

„Wir leben als Hochschule von einem intensiven, langjährigen und vertrauensvollen Austausch mit der Praxis“, sagte Carsten Schröder in seinem Grußwort. Der FH-Vizepräsident für Transfer und Partnerschaften bedankte sich bei den Referenten und den Kooperationspartnern, aber ganz besonders auch für das starke Interesse der Teilnehmer an der Tagung, die bis auf den letzten Platz ausgebucht war. Denn rund 400 Interessierte waren in den größten Hörsaal auf dem Steinfurter Campus gekommen, um beispielsweise von Prof. Dr. Carsten Bäcker mehr über die Technik der Trinkwassererwärmung zu erfahren.

„Was im Jahr 1892 mit dem ersten Gasbadeofen begann, hat sich enorm weiterentwickelt“, sagte Prof. Bäcker. Heute sei es normal, warmes Wasser in der gewünschten Temperatur und Menge, ohne Wartezeit und hygienisch einwandfrei rund um die Uhr nutzen zu können. In seinem Vortrag gab der Professor des Fachbereichs Energie – Gebäude – Umwelt einen Überblick zu dem, was hinter der Technik der Trinkwassererwärmung steckt.

Über die geltenden Normen und Grundsätze für Anlagen zur Trinkwassererwärmung sprach Prof. Dr. Franz-Peter Schmickler in seinem Vortrag. David Höing von der ZWP-Ingenieur AG aus Hamburg erklärte die Bedeutung von Messwerten und wie sie sich erfassen und bewerten lassen. Ulrich Doll von der KaTplan GmbH aus Münster gab zudem Hinweise aus der Planungspraxis.

Abschließend referierten Heike Werner von Bosch Thermotechnik, Thomas Zimpel von der varmeco GmbH & Co. KG aus Kaufbeuren und Robin Diekmann von Kemper aus Olpe darüber, wie durch eine Unterstützung per Computer eine richtige Dimensionierung der Trinkwassererwärmung ermöglicht wird.

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