Ausgezeichneter Start

Heinz Trox-Stiftung mit Karriere-Booster für Absolventen

Ob als „i-Tüpfelchen“ im Lebenslauf, Rückenwind für die ersten beruflichen Schritte oder gar echter Karriere-Booster – Preisträger des Heinz Trox Wissenschaftspreises und ein Arbeitsmarkt-Spezialist sind sich einig: Die Teilnahme am Wettbewerb hat es in sich – bringt aber spannende Vorteile.

So manche Nacht habe er sich um die Ohren geschlagen, erzählt Preisträger Jacques Manjah. Die Teilnahme des Absolventen der Technischen Universität Berlin an der Ausschreibung des Heinz Trox-Förderpreises fand nahezu zeitgleich mit seinem Berufseinstieg in einem Planungsbüro statt – und kam ihm schlussendlich sehr zugute. 

„Unabhängig davon, dass die Ergebnisse meiner wissenschaftlichen Arbeit zur fluidmechanischen Modellierung chirurgischer Rauchgase in Operationssälen sehr relevant für meinen Arbeitsalltag als Planer – auch von Klinikgebäuden – sind, habe ich die Auszeichnung der Heinz Trox-Stiftung als große Bestätigung und Würdigung meiner Leistung empfunden“, so der Neubrandenburger. „Der Preis hat mein Selbstbewusstsein gefördert, was gerade bei der Planung und Überwachung von Bauprojekten ziemlich wichtig ist. Man wird von Anfang an ernster genommen.“

 

Erkennbarer Praxis-Bezug und große Bedeutung für die Branche

Bereits seit 2018 vergibt die Heinz Trox-Stiftung im Rahmen ihrer Wissenschaftsförderung und in fachlicher Unterstützung durch die Heinz Trox Wissenschafts gGmbH einen Preis für besondere studentische Arbeiten. Jährlich drei Preisträger erhalten hierbei jeweils 3.333 €.

„Eine tolle Belohnung“, findet Jacques Manjah. Mit dem Ausgeben hat der Preisträger es allerdings nicht allzu eilig: „Das Geld möchte ich dem Anlass angemessen ausgeben und wirklich gut investieren“.

Wertschätzung, die zurückstrahlt. Und auch der Award, der dem Gebäude-Planer pandemiebedingt nicht im Rahmen einer öffentlichen Preisverleihung, sondern lediglich postalisch überbracht werden konnte, glänzt im Regal. „An einem Ehrenplatz. Und ich freue mich jedes Mal, wenn mich Kunden oder Kollegen darauf ansprechen.“

Die Hintergründe für die Bedeutung des Preises für die Branche sieht Prof. Dr.-Ing. Dirk Müller, RWTH Aachen und Leiter der Heinz Trox Wissenschafts gGmbH vor allem im regelmäßig hohen Praxisbezug der gewürdigten Arbeiten.

„Was für die Arbeit von Herrn Manjah gilt, gilt auch für die anderen ausgezeichneten Abschlussarbeiten. Sie haben einen direkten Bezug zur Praxis und zeigen sehr interessante Forschungsansätze, die für die gesamte Branche bedeutsam sind.“

So wie beispielsweise auch die Arbeiten von Lucas Schiffhauer und Erik Alves. Beide wurden im Rahmen der ISH 2019 mit dem Wissenschaftspreis ausgezeichnet, beide empfinden die Preisträgerschaft und die damit verbundenen Erfahrungen als überaus wertvoll.

Dazu Lucas Schiffhauer, Mitarbeiter eines Planungsbüros: „Für mich hatte der Preis einen spürbar positiven Effekt. Man erfährt sehr viel fachliche und persönliche Wertschätzung und das gibt einem durchaus Rückenwind für die Berufspraxis. Außerdem finde ich, dass die Ausschreibung dazu beigetragen hat, dass die Ergebnisse meiner wissenschaftlichen Arbeit nicht nach Prüfungsabschluss in der Versenkung meiner Schublade verschwunden sind. Die Arbeiten der Preisträger werden in Fachkreisen wirklich wahrgenommen.“

 

Mit Auszeichnungen punkten: Das rät der Karriereprofi

Auch für den Absolventen Erik Alves war die Teilnahme nachhaltig erfolgreich. Der Award sei so etwas, wie das berühmte i-Tüpfelchen in seinem Lebenslauf. Entsprechend hatte er, so der heutige Produktmanager eines Unternehmens der TGA-Branche, dem Heinz Trox Wissenschaftspreis gemeinsam mit dem Studienpreis der Westfälischen Hochschule einen gesonderten Abschnitt in seiner Vita gewidmet. Mit Erfolg:

„Im Rahmen von Vorstellungsgesprächen wurde auf meine Auszeichnungen Bezug genommen. Sicherlich haben die Awards nicht allein den Ausschlag zu meinem heutigen beruflichen Erfolg gegeben, aber ich denke, man kann als Preisträger grundsätzlich sehr gut mit solchen Erfahrungen punkten und hat anderen Bewerbern etwas Interessantes voraus.“

Mit Auszeichnungen punkten. Diesen Vorteil sieht auch der Kölner Karriere-Experte und Business-Coach Dr. Bernd Slaghuis. „Bewerber, zeigt Kante!“ ist sein Motto bei der Arbeit mit Berufseinsteigern und Jobwechslern.

„Es geht darum, mit einer Bewerbung echte Klarheit zu schaffen“, so Dr. Bernd Slaghuis, „und relevante Informationen gezielt in den Vordergrund zu stellen. Gerade dann, wenn eine Auszeichnung neben dem Fachwissen einen großen Bezug zu Praxis oder Branche mit sich bringt, macht dies die Kompetenzen und Stärken eines Bewerbers für potentielle Arbeitgeber noch einmal deutlich greifbarer.“

Hinzu käme, so Dr. Bernd Slaghuis, dass der besondere Erfolg einer Preisträgerschaft in der Vita gerade im Fall von Berufseinsteigern ein willkommener Gesprächsaufhänger im Rahmen von Vorstellungsgesprächen sei. „Wo noch keine oder nur wenig Berufspraxis vorhanden ist, liefert die Erfahrung einer Preisträgerschaft alternativen Gesprächsstoff und bietet Personalfachleuten eine gute Gelegenheit, dennoch Relevantes über einen Bewerber zu erfahren.“

 

Motivationskick: Kompetenzen untermauern   

Bewerbungsgespräche in der freien Wirtschaft standen für Preisträger Christoph Höges bislang nicht an. Und dennoch: Auch ihm hat die Teilnahme am Heinz Trox Wissenschaftspreis einiges gebracht. 

„Als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Gebäude- und Raumklimatechnik an der RWTH Aachen habe ich derzeit die Möglichkeit, meine Forschungsergebnisse aus der Abschlussarbeit, mit der ich am Wettbewerb teilgenommen habe, weiter zu vertiefen. Meine Promotion wird sich ebenfalls mit Wärmepumpen beschäftigen. Durch die Preisträgerschaft konnte ich meine Kompetenzen untermauern und das Erfolgserlebnis, das eng mit der Auszeichnung verbunden war, war ein wichtiger Motivations-Kick für die Entscheidung, meine wissenschaftliche Laufbahn weiter zu verfolgen und zu promovieren.“   

Ein Weg in die Forschung also. Und diese gewinnt im Bereich der Klima- und Lüftungstechnik aktuell ohnehin immens an Stellenwert.

„Der Forschungsnachwuchs hat derzeit mehr denn je die Chance, dazu beizutragen, Probleme von weltweitem Belang zu lösen“, so Prof. Dr. Hans Fleisch, Stiftungsratsvorsitzender der Heinz Trox-Stiftung. 

„Wir freuen uns daher umso mehr, dass wir mit dem Absolventenpreis im Rahmen unserer Wissenschaftsförderung den Forschungsnachwuchs effektiv unterstützen und damit die wirtschaftliche Entwicklung der gesamten Branche wirkungsvoll stärken können.“

Weiterführende Informationen

Interessenten für die Teilnahme am Förderpreis für Absolventen der Heinz Trox-Stiftung wenden sich bitte für weiterführende Informationen zu den Teilnahme-Voraussetzungen und zum Procedere an:

Gabriele Werner, Stiftungsmanagement Heinz Trox-Stiftung
Heinrich-Trox-Platz 1, 47506 Neukirchen-Vluyn

+ 49 2845 202-315

g.werner@heinz-trox-stiftung.de

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