Die Nutzung der latenten Wärme im Abgas sorgt für eine sparsame Wärmeversorgung und verbesserte Trinkwasserhygiene in der Seniorenresidenz.
Bild: Remeha
Energieeffizienz, Betriebssicherheit und beste Trinkwasserqualität: Mit diesen Zielen wurde in der Seniorenresidenz CuraVivum das veraltete Heizungssystem – ein bodenstehender 200-kW-Gas-Heizwertkessel sowie mehrere Warmwasserspeicher – durch moderne Anlagentechnik ersetzt. „Herausfordernd war die Versorgung der Pflegeeinrichtung mit Wärme, auch während der Durchführung der Arbeiten. Deshalb haben wir zunächst die Heizung erneuert und in einem zweiten Schritt die Warmwasserbereitung“, berichtet Georg Frank, Inhaber des durchführenden SHK-Installationsbetriebes.
Herzstück der neuen Wärmeerzeugung sind nun zwei wandhängende Gas-Brennwertkessel der Serie „Quinta Ace 115“ von Remeha mit stufenlos regulierbarer Leistung und robustem Aluminium-Wärmetauscher, die in Kaskade betrieben werden. Die Kaskadenschaltung ermöglicht eine bedarfsgerechte Leistungsanpassung und sorgt gleichzeitig für hohe Ausfallsicherheit im laufenden Betrieb. Gesteuert wird die Anlage über eine integrierte Regelungsplattform des Herstellers, die eine präzise Abstimmung der Wärmeerzeugung unterstützt.
Im CuraVivum wurden zwei Gas-Brennwertkessel des Herstellers Remeha in Kaskade verbaut, außerdem ein Frischwasserspeicher zur Trinkwassererwärmung.
Bild: Remeha
Für die Warmwasserbereitung kommt ein Hochleistungsfrischwasserspeicher vom Typ „HFS 750“ zum Einsatz. Der Speicher erhitzt das Trinkwasser im Durchlaufprinzip über groß dimensionierte Wärmetauscher und eine mehrzonige Speicherstruktur. Dadurch sind hohe Warmwasserleistungen möglich, bei gleichzeitig sehr guter Trinkwasserhygiene und flexibler Einbindungsoption für weitere, zusätzliche Wärmequellen.
