Gebäudeversorgung solarelektrisch

Bodenplatte wird zum Speicher für PV-Überschuss

Während üblicherweise Wasser oder Luft als Energieträger zum Aktivieren des Betonkerns eingesetzt werden, erfolgt dies beim Firmengebäude von my-PV in Österreich erstmalig per Elektroheizdrähte, die in das Fundament eingegossen wurden. Dies ist nur eine von mehreren Maßnahmen, Eigenstrom zu nutzen. Die Ergebnisse aus dem Monitoring der Haustechnik, in dem stets die Kategorien Energienutzung, Energieherkunft und PV-Überschuss dargestellt sind, liegen vor und sie sind beeindruckend.

Ein solarelektrisches Gebäude benötigt thermische Speichermasse, um den Tagesgang der Sonnenenergie optimal nutzen zu können. Bauteilaktivierung bzw. Betonkernaktivierung sind etablierte Begriffe, die das Konzept einer Fundamentplatte als Wärmespeicher beschreiben. Erstmalig erfolgt das Aktivieren nun anhand von „Kabel statt Rohre“ mittels Photovoltaikwärme. Der Beton wird somit zum Tagspeicher für PV-Überschuss.

Die Energie dafür wird zum größten Teil des Jahres von der Sonne zur Verfügung gestellt. Eine 100 kWp Photovoltaikanlage, die auf dem Pultdach und an der Fassade des Gebäudes...

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