Bewässerungsbedarf mittels ­Niederschlagswasser decken

Regenwasserspeicher: Planungsaspekte und Projektbeispiel

Trinkwassergebühren belasten private und kommunale Haushalte besonders in trockenen Sommern, wenn der Bewässerungsbedarf steigt. Abhilfe schaffen kann das Sammeln von Niederschlagswasser, um es zu einem späteren Zeitpunkt zu nutzen. Mit jedem heißen Jahr nimmt die Anzahl der installierten Regenwasserspeicher deshalb deutlich zu, wie das Beispiel der Stadt Pfullendorf zeigt.

Wirtschaftlich ist, wenn wie bei kommunalen Betriebshöfen und Stadtgärtnereien sowohl große Dachflächen als auch ein beträchtlicher Bewässerungsbedarf vorhanden sind – und, wenn zu ersetzendes Trinkwasser besonders teuer und kalkhaltig ist. Für die Rentabilität der Investition ist entscheidend, wie lange der gesammelte Vorrat an Niederschlag reicht. Es geht allerdings nicht darum, die letzten Regentropfen von Starkregen in riesengroßen Zisternen zurückzuhalten, sondern eine finanziell vernünftige Speichergröße mithilfe einer DIN-gemäßen Computersimulation zu finden. Dabei wird in Kauf...

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