Heizung | Fachartikel | 10.06.2011
Abwasser heizt ein
Durchdachtes Energiekonzept mindert CO2-Ausstoß
Auf der Suche nach alternativen Möglichkeiten, Energie bereitzustellen, eröffnen sich immer neue Möglichkeiten. Ein effektiver, wenngleich noch relativ wenig genutzter Bereich, ist die Wärmerückgewinnung aus Abwasser. In Bretten, unweit von Karlsruhe, nutzt man hierfür das Schmutzwasser aus privaten Haushalten und der Industrie. Und deckt so mit der Wärmepumpe einen Großteil der Grundlast ab, um ein Schulzentrum, eine Turnhalle und mehrere Mehrfamilienhäuser zu beheizen.
-
Gesamtansicht der Heizzentrale. Ansonsten v.l.n.r. Wärmepumpe, Pufferspeicher, BHKW, Gas-Brenner
-
Günter Eberl von den Stadtwerken Bretten kann mit Hilfe des übersichtlichen Displays alle Anlagenzustände einsehen
-
An der Sohle des Überlaufbeckens ist der Wärmetauscher aus Edelstahl eingelegt. Durch die großen Rinnen läuft das relativ warme Abwasser über die Wärmetauscher
-
Die Jahresdauerlinie gibt an, an wie vielen Stunden im Jahr eine bestimmte Heizleistung benötigt wird. Die farblich gekennzeichneten Flächen entsprechen den Deckungsanteilen der einzelnen Wärmeerzeuger
-
Schema des Wärmekreislaufs der Anlage zur Abwasserwärme-Rückgewinnung
-
Die Wärmetauscher bei der Montage: Zu sehen sind die Kunststoffrohre des Zwischenkreislaufes
Jan Butz ist zufrieden, nachdem er sich die fertige Heizzentrale auf einem weitläufigen Gelände unweit des Zentrums der 30 000 Einwohnerstadt Bretten angeschaut hat. Der Projektleiter des Ingenieurbüros für Umwelttechnik, Klinger & Partner, hat sich zwei Jahre lang intensiv mit einem Projekt zur Abwasserwärme-Rückgewinnung in einer Machbarkeitsstudie beschäftigt, bevor die Anlage schließlich
Mehr erfahren Sie in der Heftausgabe oder als registrierter Abonnent







