Recht & Beruf | Mit Komfort und barrierefrei | 22.11.2017

pbr überzeugt im Architekturwettbewerb St. Marien-Krankenhaus

Entwurf für Erweiterungsbau in Siegen

  • Die pbr Planungsbüro Rohling AG ging mit ihrem Entwurf als Sieger aus dem Wettbewerb für einen Erweiterungsbau am St. Marien-Krankenhaus in Siegen hervor. Visualisierung: Mischa Lötzsch 4 [e] motions

  • Der Entwurf von pbr für die Erweiterung des St. Marien-Krankenhauses erfüllte die gesetzten Kriterien, wie die städtebauliche Einbindung, optimale Funktionsbeziehungen, die energetische Effizienz und eine leichte Orientierung für Patienten, Mitarbeiter und Besucher am besten. Visualisierung: Mischa Lötzsch 4 [e] motions

Aufgrund des erhöhten Platzbedarfs möchte das St. Marien-Krankenhaus in Siegen einen Erweiterungsbau errichten. Um die optimale Lösung zu finden, lobte die Klinik einen Architekturwettbewerb aus, in dem neben dem Realisierungsteil auch ein Ideenteil gefordert war. Die pbr Planungsbüro Rohling AG ging mit ihrem Entwurf als Sieger aus diesem Wettbewerb hervor. Der Entwurf von pbr erfüllte die gesetzten Kriterien, wie die städtebauliche Einbindung, optimale Funktionsbeziehungen, die energetische Effizienz und eine leichte Orientierung für Patienten, Mitarbeiter und Besucher am besten. Zusätzlich zum ersten Platz wurden ein zweiter Platz und eine Anerkennung vergeben.

 

Neuer Orientierungspunkt

Im Entwurf der pbr AG wird der neue An- und Erweiterungsbau als neues Zentrum und Orientierungspunkt die verschiedenen Bestandsbauteile verbinden. Durch die Ausbildung eines L-förmigen Bauteils, der an die Bestandsbauten anschließt, wird der bisher offene Block geschlossen. Auf diese Weise entsteht ein großzügiger Innenhof, in den im Bereich des Erdgeschoss eine Halle eingestellt wird, die ein Café und einen großzügigen Aufenthaltsbereich aufnimmt. Zusätzlich wird zur Nordstraße ein neuer Eingang ausgebildet, so dass eine neue Orientierungsachse entsteht.

 

Integration in den Bestand

Um den Neubau auch optisch mit den Bestandsgebäuden zu verbinden, wird er in seiner äußeren Erscheinung durch eine weiße Metallfassade bestimmt. Farblich abgesetzte Brüstungen und Fensterbänder sorgen für das nötige Maß an Individualität und verleihen dem Neubau zugleich eine eigene Identität, die sich unaufgeregt in das Bestandsensemble integriert.

 

Freundliche Atmosphäre

Im Neubau sind Flächen für den Pflegebereich sowie die neuen Intensiv- und Intermediate Care Bereiche vorgesehen. Im Entwurf der pbr AG wurde besonderes Augenmerk auf eine helle und freundliche Atmosphäre gelegt. So ist vorgesehen, die Pflegebereiche dort, wo es hygienisch vertretbar ist, mit natürlichen Materialien auszuführen.

 

Verbindende Dachlandschaft

Alt und Neu werden über eine großzügige Dachterrasse miteinander verbunden. Die zentrale Dachlandschaft bietet Patienten und Besuchern Terrassen- und Gartenbereiche und lädt zum Verweilen ein.

Um das Klinikum auch nach Errichtung des Realisierungsteils zu erweitern, berücksichtigt der Entwurf der pbr AG den geforderten zusätzlichen Ideenteil. Dieser schließt unmittelbar an die neue Magistrale des Erweiterungsbaus an. Im westlichen Teil des Ideenteils werden über drei Geschosse die geforderten Doppelstationen aufgenommen, während im östlichen Gebäudeteil Platz für das Diagnostikum, die Chefarztambulanz und das Interventionszentrum sowie die zentrale Aufnahme vorgesehen ist. Alle Bereiche werden barrierefrei ausgebildet.

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    Foto: Krantz Aachen

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    Foto: Schwarz Architekten Zürich

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