Gebäudeautomation/ MSR | News | 04.08.2017

Partnerschaft von Kieback&Peter und VMware

Gebäudeautomation trifft Internet of Things

  • Michael Schmidt (Geschäftsleiter Vertrieb Deutschland, Kieback&Peter)(links) und Matthias Schorer (Lead Business Development Manager IoT, EMEA, VMware) im Gespräch auf der ISH 2017 in Frankfurt. (Foto: Kieback&Peter)

Der Gebäudeautomations-Experte Kieback&Peter gibt eine Kooperation mit VMware, einem Unternehmen für Cloud-Infrastruktur und Unternehmensmobilität. Ziel ist es, Forschung und Entwicklung in den Bereichen Gebäudeautomation und Internet of Things (IoT) voranzutreiben. Außerdem planen die Kooperationspartner gemeinsame Pilotprojekte mit Kunden. Interdisziplinäre Teams sollen neue Möglichkeiten der IP-basierten Gebäudeautomation erforschen und praxistaugliche IoT-Anwendungen entwickeln.

Mit der Unterzeichnung einer gemeinsamen Absichtserklärung in Berlin gaben Mimi Spier (Vice President Internet of Things, VMware) und Michael Schmidt (Geschäftsleiter Vertrieb Deutschland, Kieback&Peter) den Startschuss für die erweiterte Partnerschaft. Die beiden Unternehmen arbeiten bereits seit zwei Jahren im Rahmen des „Technology Alliance Partner Program“ von VMware zusammen. Im Rahmen des Programms stellt VMware eine Plattform zur Verfügung, auf der die Partner neue Lösungen entwickeln und umsetzen.

Bestandsanlagen in moderne IT-Strukturen überführen

Seit 1927 entwickelt Kieback&Peter Automationslösungen für gewerbliche und öffentliche Gebäude. Die Experten vernetzen alle technischen Anlagen im Gebäude zu einem smarten Gesamtsystem – mithilfe von Controllern, Sensoren und Aktoren. Die Gebäudeautomation arbeitet autark und kann zusätzlich über Software überwacht und gesteuert werden. Im Zuge der Digitalisierung möchten immer mehr Kunden diese Gebäudetechnik mit ihrer IT-Infrastruktur verschmelzen. Sie wollen die Effizienz- und Sicherheitsvorteile eines hochverfügbaren Rechenzentrums nutzen und dort alle Systeme zentral bündeln und managen. Die Systemintegratoren von Kieback&Peter helfen bei der Umsetzung: Sie überführen alte, serielle Bestandsgeräte in IP-fähige Hardware. Und sie ziehen die Gebäudemanagement-Software von lokalen PCs ins Rechenzentrum um. Hierfür nutzen sie die weltweit führenden Cloud- und Virtualisierungslösungen von VMware.

IoT-Lösungen mit echtem Mehrwert schaffen

Durch die erweiterte Partnerschaft von VMware und Kieback&Peter werden die virtuelle Welt und die physische Welt der Gebäude noch enger zusammenrücken: So möchten die Partner gemeinsam erkunden, inwiefern das IoT Mehrwerte für gewerbliche Betreiber und Nutzer von Gebäuden schafft. Das größte Potential sehen beide in den Bereichen Datenanalyse, Digitale Services und Künstliche Intelligenz. Kieback&Peter bietet beispielsweise schon jetzt eine prädiktive Regelung an, die nicht nur die Messwerte aus dem Gebäude nutzt, sondern über Schnittstellen auch externe Daten wie Wetterprognosen, Besucherströme oder Energiepreise in die Regelstrategie mit einbeziehen kann.

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