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Energie/Solar | News | 27.11.2018

OpenEMS Association e.V. gegründet

Branchenstandard für Energie-Management-Systeme

  • Der Vorstand der OpenEMS Association e.V.

Mehr als 30 Unternehmen, Initiativen und Einzelpersonen aus den Bereichen Speichersysteme, Energieversorgung und Netzbetrieb haben am 15. November 2018 die OpenEMS Association e.V. (www.openems.io) gegründet. Die Vereinigung verfolgt das Ziel, eine herstellerunabhängige und -übergreifende Softwareplattform für die intelligente und effiziente Nutzung von Energie zu entwickeln.

Die Mitglieder bauen eine Plattform auf, die die Vernetzung unterschiedlichster Geräte beim Kunden möglich macht. Die Entwicklung des Open Energy Management System – kurz „OpenEMS“ – erfolgt dabei als „Open Source“-Software. Analog zu „Android“ bei Smartphones sollen offene und proprietäre „Apps“ entstehen, die die Plattform nutzen, um die verschiedenen Geräte logisch zusammenzuführen, um damit Energie effizienter zu verteilen, Kosten zu sparen und die Stromnetze zu stabilisieren.

Die notwendigen Rahmenbedingungen für den Aufbau und die Entwicklung der Plattform schafft die OpenEMS Association: Sie etabliert ein engmaschiges Netzwerk aus Unternehmen, Instituten und Universitäten, sowie Studierenden und Privatpersonen, die sich mit dem Management von Erzeugung, Verteilung und Verbrauch von Strom und Wärme beschäftigen.

Vorteile für alle Beteiligten

Von dem ehrgeizigen Ziel der OpenEMS Association profitieren Privathaushalte, Hersteller und Netzbetreiber gleichermaßen. „Wir verfolgen die Vision, dass schon bald alle Energieerzeuger und -verbraucher im Haus dank einer Plug & Play-Kompatibilität miteinander sprechen und zentral gesteuert werden können“, erklärt Franz-Josef Feilmeier, Geschäftsführer der Fenecon GmbH sowie Initiator und Mitgründer der OpenEMS Association. Je mehr Geräte dafür auf der Basis eines etablierten Standards zur Verfügung stünden, desto leichter sei diese Vision zu erreichen.

Herstellern von Wechselrichter, Wärmepumpen und Ladesäulen eröffnen sich ebenfalls neue Möglichkeiten: „Lassen sich Geräte aus anderen Branchen, beispielsweise eine Wärmepumpe mit einer Wallbox und einem Stromspeicher verbinden, steigt die Interoperabilität und dementsprechend auch die Möglichkeiten für den Einsatz der Geräte“, ergänzt Alexander Hirnet vom Batteriespezialisten Varta Storage und stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Association. Florian Priller von der Bayernwerk AG, ebenfallsVorstandsmitglied, betont weitere Vorteile, die das „Betriebssystem“ OpenEMS mit sich bringt: „Sowohl für die Netzbetreiber als auch ihre Kunden ist es eine Win-win-Situation. Wir wollen unseren Kunden helfen ihren Eigenverbrauch zu optimieren und weitere Kundenlösungen auf dieser Plattform entwickeln. Als Netzbetreiber werden wir OpenEMS nutzen, um zusätzliche Kosten für den Netzausbau, und damit für unsere Kunden, zu vermeiden.
Von der Idee eines zukunftsorientierten Branchenstandards für Energiemanagementsysteme sind  die 30 Gründungsmitglieder – u.a. die MVV Energie AG und die IBC Solar AG – überzeugt.

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      Foto: Buderus

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