Recht & Beruf | Normen/ Verordnungen/ Richtlinien | 26.07.2018

Neue DIN Verordnung der NHRS

Dimensionierung von Trinkwassererwärmungsanlagen

Ziel der Erarbeitung dieser nationalen Ergänzung DIN EN 12831, Energetische Bewertung von Gebäuden — Verfahren zur Berechnung der Norm-Heizlast — Teil 3: Trinkwassererwärmungsanlagen, Heizlast und Bedarfsbestimmung (www.tab.de/artikel/tab_DIN_EN_12831_Blaetter_1_und_3_3129337.html) , die als DIN SPEC 12831-3 veröffentlicht wird, ist die Bereitstellung von Prüf- und Randbedingungen, sowie normativen Zapfprofilen für verschiedene Gebäudekategorien und Anlagen zur Trinkwassererwärmung. Zuständig für die DIN EN 12831-3, sowie der Erarbeitung der DIN SPEC 12831-3, ist der Arbeitskreis NA 041-05-01-06 AK „Dimensionierung von Trinkwassererwärmungsanlagen“ innerhalb des Arbeits-ausschusses NA 041-05-01 AA „Auslegung und energetische Bewertung von Heizungsanlagen und wassergeführten Kühlanlagen sowie Warmwasseranlagen in Gebäuden“. Der Arbeitskreis weist darauf hin, dass die DIN EN 12831-3 auch ohne die nationalen Ergänzungen für die Auslegung der Dauerleistung und des Speichervolumens angewendet werden kann. Die in DIN EN 12831-3 beschriebenen Verfahren zur Dimensionierung der Trinkwassererwärmungsanlage können mit den in Anhang B der DIN EN 12831-3 veröffentlichten Stundenzapfprofilen oder auch mit anderen Eingangsparametern (wie z. B. eigene Zapfprofile) angewendet werden. Für die Auslegung von Wohngebäuden kann auch weiterhin die DIN 4708 angewendet werden. Für die energetische Bewertung sind hingegen weiterhin die in Deutschland eingeführten Verfahren der DIN V 18599 und DIN V 4701-10 anzuwenden.

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      Zwei Jahre lang wurde der Dresdner Kulturpalast von Grund auf modernisiert. Denn nachdem er nicht mehr an die vergangenen Jahrzehnte des glanzvollen Ruhms anknüpfen konnte, war eine Frischekur von innen nötig. Um den heutigen Anforderungen an Technik und Akustik gerecht werden zu können, musste die gesamte Innenstruktur des historischen Baus verändert werden. Zwei Teams der Wisag Industrie Service Gruppe mit insgesamt bis zu 85 Mitarbeitern gaben über fast zwei Jahre alles, um den Auftrag unter strengen Vorgaben zu erfüllen. Hand in Hand und Schritt für Schritt wurde aus dem Kulturhaus mit veralteter Technik und überholten Schutzmaßnahmen ein modernes Kulturzentrum für Künste und Wissen – mit seinem markanten Konzertsaal als Herzstück.


      Foto: Wisag Industrie Service Holding, 2018

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      Frank Urbansky, Freier Journalist und Fachautor, Mitglied der Energieblogger, 04158 Leipzig

      Foto: Buderus

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