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Energie/Solar | News | 08.08.2017

Mefa weiht neues Produktions- und Logistikzentrum ein

Neubau im KfW55-Standard

  • Das neue Produktions- und Logistikzentrum von Mefa schafft wesentliche Kapazitäten, um auf Kundenanforderungen künftig schneller und flexibler reagieren zu können. (Foto: Mefa)

  • Das Produktions- und Logistikzentrum bietet auf etwa 4.600 m2 Lagerfläche. Das Hochregallager hat eine Höhe von 13,5 m und umfasst rund 8.000 Stellplätze. (Foto: Mefa)

Mit rund 430 geladenen Gästen feierten die Geschäftsführer der Mefa Befestigungs- und Montagesysteme GmbH, Martin Schneider und Alexander Schmidt, am 21. Juli 2017 die Eröffnung des neuen Produktions- und Logistikzentrums. Mit der Integration von Produkten des Geschäftsbereichs Mefa Energy Systems erfüllt der Neubau den KfW55-Standard.

15.000 m2 misst die Fläche des Erweiterungsbaua, der mit einer Investitionssumme von 20 Mio. €  am Standort Kupferzell realisiert wurde. Künftig werden in den Hallen im Gewerbegebiet Leimengrube Stanz- und Biegeteile sowie Schweißkonstruktionen produziert. Neben der Produktion steuern die Mitarbeiter außerdem die Lagerung der Ware sowie den Versand der Aufträge an die Kunden.

 

Erweiterung der Kapazitäten und Ausbau der Marktposition

„Die erfreulichen Geschäftsentwicklungen der vergangenen Jahre machten die Erweiterung unserer Kapazitäten notwendig, um den wachsenden Marktanforderungen gerecht werden zu können“, erklärte Geschäftsführer Martin Schneider.

 Das neue Produktions- und Logistikzentrum bietet auf etwa 4.600 m2 Lagerfläche. Das Hochregallager hat eine Höhe von 13,5 m und umfasst rund 8.000 Stellplätze. Durch den gewonnenen Platz wird die Lagerhaltung wesentlich erweitert und damit die Verfügbarkeit der Produkte deutlich verbessert. „Wir sind jetzt in der Lage, einen größeren Teil der bisher als standardisierte, auftragsbezogene Fertigungsteile geführten Artikel in bestandsgeführte Lagerteile umzuwandeln. Dies führt mittelfristig zu einer erheblichen Reduzierung von Lieferzeiten“, sagte Geschäftsführer Alexander Schmidt.

 

Heiz und Klimatechnik im neuen Komplex

Bei der Errichtung des neuen Hallen- und Bürogebäude-Komplexes setzte Mefa auf ihre eigene moderne Heiz- und Klimatechnik: „Mit Hilfe der eigenen Produkte aus dem Geschäftsbereich Mefa Energy Systems halten wir  den KfW55-Standard ein“, sagte Martin Schneider dazu.

Eine monovalente Wärmepumpenanlage mit Niedertemperaturheizung von 500 kW versorgt den Gebäudekomplex bei Vorlauftemperaturen von weniger als 35 °C. Als Wärmequelle für die Wärmepumpenanlage dienen 240 Erdabsorber „Mefa earth“. 460 m² des unabgedeckten, vollflächigen Solarabsorbers „Mefa sun“ regenerieren das gesamte Erdabsorberfeld solar. Im Sommer gewährleisten die Erdabsorber eine angenehme passive Temperierung. Zusätzlich wird im Untergeschoss des Bürogebäudes ein zusätzlicher Eisspeicher „Mefa ice“ für die notwendige Kühlung der Server- und Büroräume eingesetzt.

Eine Fußbodenheizung in den Büro- und Sozialbereichen sowie die Betonkernaktivierung in den Hallen halten für den gesamten Gebäudekomplex die Heizungsabgabe auf niedrigstem Vorlauftemperaturniveau. Die von Mefa entwickelte und produzierte Power- und Speicher-Box bildet die Regelungseinheit des gesamten Produktions- und Logistikzentrums.

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