Wasser/Abwasser | Unternehmen + Markt | 12.07.2011

Kessel erweitert Entwicklungskapazitäten

Hochmodernes Prüffeld in Lenting gebaut

  • Mehr Raum für Ideen: Das Entwicklungszentrum wurde um 350 m2 und um hochmoderne Prüffelder im Außenbereich erweitert

  • Ein eigens entwickelter Prüfstand sorgt für höchste Qualitätsstandards bei den „Ecolift“-Rückstauhebeanlagen

Der Entwässerungsspezialist Kessel hat sein Entwicklungszentrum, in dem rund 50 Mitarbeiter tätig sind, für 1,5 Mio. € erweitert. „Unser Unternehmen steht für Innovation und Entwicklung. Um unsere hohen Standards zu halten und zur stetigen Verbesserung unserer Produkte, haben wir in ein hochmodernes Entwicklungszentrum investiert“, sagt Edgar Thiemt, Vorstand Technik und Finanzen.

 

Mehr Raum für Ideen

Das Entwicklungszentrum wurde um 350 m2 erweitert, neben Büroräumen für die Entwicklung und das Produktmanagement wurde vor allem in einen hochmodernen Versuchsbereich investiert. In diesem werden beispielsweise Rückstau-Dauerversuche, Volumenmessungen bei Pumpen und Dichtheitsprüfungen durchgeführt. Im Freien wurde ein Prüffeld gebaut. Unter realistischen Bedingungen können dort in verschiedenen Versuchsgruppen Produkte für den Erdeinbau wie Abscheider- und Kleinkläranlagen getestet werden. Unter anderem wird geprüft, wie leistungsfähig die Behälter sind, also beispielsweise wie grundwasserbeständig. Auch lässt sich die Abflussleistung bei Abläufen testen, Prüfungen bis zu einer Leistung von 50 l/s sind nun möglich. „Das Prüffeld ist eines der modernsten der Branche, so können zum Beispiel Schächte und Zisternen unter Realbedingungen verbaut und geprüft werden. Und darauf sind wir sehr stolz“, sagt Thiemt. „Aus den Ergebnissen lassen sich wichtige Erkenntnisse für die Entwicklung gewinnen.“

 

Kessel setzt auf Standort Lenting

Trotz steigender Exportzahlen und eines weltweiten Vertriebsnetzes in mehr als 30 Ländern bleibt Kessel Deutschland als Produktionsstandort treu. Auch zukünftig möchte der Entwässerungsspezialist weiter in den Stammsitz investieren und so die rund 400 Arbeitsplätze in Lenting sichern.

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