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Kälte | News | 12.01.2012

Hoher Besuch an der Europäischen Studienakademie Kälte-Klima-Lüftung

Hessische Wissenschaftsministerin Kühne-Hörmann zu Gast

  • Hugo Klein, Landtagsabgeordneter des Kreises Main-Kinzig; Eva Kühne-Hörmann, Hessische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst; Prof. Dr.-Ing. Hans Rudolf Engelhorn, ESaK-Professor; Prof. Dr.-Ing. Dominik Cibis, Akademieleiter der ESaK; Christof Blachnik, ESaK-Student im 5.Semester (Bild-Quelle: S. Kirch)

  • Prof. Dr.-Ing. Hans Rudolf Engelhorn, ESaK-Professor; Erhard Rohrbach, Bürgermeister der Stadt Maintal; Prof. Dr.-Ing. Dominik Cibis, Akademieleiter der ESaK; Manfred Seikel, Geschäftsführer der Landesinnung Hessen Thüringen Kälte-Klima-Technik und Geschäftsführer der ESaK, Eva Kühne-Hörmann, Hessische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst; Hugo Klein, Landtagsabgeordneter des Kreises Main-Kinzig (Bild-Quelle: M. Franz)

Hoher Besuch an der Europäischen Studienakademie Kälte-Klima-Lüftung (ESaK) am Montag, den 9. Januar 2012. Die Hessische Ministerin für Wissenschaft und Kunst, Eva Kühne-Hörmann, besuchte in Begleitung von Hugo Klein, Landtagsabgeordneter des Wahlkreises Main-Kinzig, sowie Erhard Rohrbach, Bürgermeister der Stadt Maintal, die Berufsakademie ESaK in Maintal-Bischofsheim.

 

„Die ESaK hat sich mit ihrem Studienangebot ein bundesweites Alleinstellungsmerkmal geschaffen und bis heute - auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten - erfolgreich erhalten“, sagte Ministerin Kühne-Hörmann anerkennend bei ihrem Besuch. Die duale Ingenieurausbildung sei für die Kälte- und Klimabranche tatsächlich einzigartig, betonte die Ministerin. Die ESaK biete das Duale Studium nach einem in Hessen festgelegten Standard an und garantiere so die Qualität des „Dualen Studiums Hessen“. Die Studierenden gelangen in einer Kombination aus Studium und innerbetrieblicher Ausbildung bei einem der über 120 Unternehmen der Kälte- und Klimabranche, die als Praxispartner mit der ESaK kooperieren, in sechs dualen Semestern zum Abschluss. Sie genießen den Vorteil, als Absolventen im Unternehmen sofort einsatzbereit zu sein und in jungen Jahren einen sicheren Arbeitsplatz zu übernehmen. Seit Gründung der ESaK im Jahre 2004 haben 84 Absolventen den staatlichen Abschluss „Dipl.-Ing. (BA)“ (künftig „Bachelor of Science“) in den Fachrichtungen Kältesystemtechnik oder Klimasystemtechnik erlangt.

 

Manfred Seikel, Geschäftsführer der ESaK, und Akademieleiter Prof. Dr. Dominik Cibis erläuterten der Ministerin, dass der internationale Charakter der Berufsakademie bisher hauptsächlich durch Kooperationen mit Institutionen in Österreich, Norwegen und den USA im Rahmen eines Diplomprogrammes besteht, die Internationalität aber weiter ausgebaut werden soll. „Wir haben bereits Seminare zum Schutz der Ozonschicht in China durchgeführt“, sagte Herr Seikel. Um weitere Unternehmen aus dem europäischen Ausland als Praxispartner zu gewinnen, sind zusammen mit der Ministerin Informationsveranstaltungen in den Hessischen Landesvertretungen in Berlin und Brüssel geplant. Dabei soll beispielsweise anhand der Präsentation von Diplom-Arbeiten über das duale Studienangebot der ESaK informiert werden. „Die Bedeutung der Kälte-Klima-Technik zeigt sich beispielsweise daran, dass die Klimatisierung bei allen öffentlichen Liegenschaften ein Thema ist“, betonte die Ministerin.

 

Nach dem einstündigen Informationsaustausch besichtigte die Ministerin die Labore der Europäischen Studienakademie Kälte-Klima-Lüftung. Studierende und Absolventen der ESaK führten zwei Semesterprojekte vor, die in monatelanger Eigenarbeit - meist abends nach Vorlesungsende - aufgebaut bzw. restauriert wurden. CryoCram ist ein eigens für die Lehre an der ESaK entwickeltes Projekt und gewann den dritten Preis beim „Duales Studium Hessen Award 2010“. Es sieht vor, dass die gebaute Anlage die kältetechnischen Zusammenhänge aus der Sicht eines Ingenieurs veranschaulicht und so zum praktischen Verständnis der Studierenden beiträgt. Beim Kryogenerator handelt es sich um eine Maschine aus den 50er Jahren, mit der sich flüssiger Stickstoff mit einer Temperatur von knapp minus zweihundert Grad Celsius sowie flüssige Luft erzeugen lässt. Beide Semesterprojekte wurden durch Spenden zahlreicher Unternehmen der Kälte- und Klimabranche und durch Zuschüsse der BFS/ESaK-Stiftung realisiert.

 

Das Duale Studium an der ESaK soll in den nächsten Jahren weiter ausgebaut werden, um der steigenden Nachfrage der Wirtschaft nach hochqualifizierten Ingenieuren nachzukommen. So ist ein weiterer dritter Studiengang geplant und angedacht, den Campus Bischofsheim zu vergrößern.

 

Weitere Infos auf www.esak.de.

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