Wasser/Abwasser | Unternehmen + Markt | 21.03.2016

Grundfos steigert 2015 Betriebsergebnis

3,3 Mrd. € Konzernumsatz

  • „Wir halten oder erhöhen unsere Marktanteile in strategisch wichtigen Märkten. Und die Unternehmensstrategie, den Fokus auf das Kerngeschäft zu legen und verbesserte Kundenbeziehungen an erste Stelle zu stellen, ist aufgegangen“, sagt Konzernpräsident Mads Nipper.

Dem stagnierenden Pumpenmarkt weltweit zum Trotz konnte die Grundfos-Gruppe 2015 (www.grundfos.de) ein moderates Umsatzwachstum von 0,8 %, gemessen in lokalen Währungen, erwirtschaften und damit ihr Betriebsergebnis deutlich steigern.  
Verglichen mit dem Vorjahresergebnis von 118 Mio. € belief sich das Ergebnis (EBIT) auf 268 Mio. €. Der Gewinn nach Steuern (PAT) konnte mit 194 Mio. € den Vorjahreswert nahezu verdreifachen (2014: 67 Mio. €).
 
Der auf insgesamt 3,3 Mrd. € gestiegene Konzernumsatz stellt verglichen mit 2014 ein Umsatzwachstum von 5 % gemessen in dänischer Landeswährung dar. Das Umsatzwachstum in dänischen Kronen profitierte von Wechselkurserhöhungen einiger wichtiger Währungen.  
Zu Beginn des Jahres 2015 setzte sich das Konzernmanagement klare Ziele: Neben einer deutlichen Verbesserung des operativen Ergebnisses wollte man den globalen Marktanteil halten und die neue Grundfos-Strategie 2020 erfolgreich implementieren.
 
„Unser Ergebnis wie auch der Cashflow haben sich deutlich verbessert, und das ist auf eine klare Fokussierung und definierte Prioritäten zurückzuführen. Wir halten oder erhöhen unsere Marktanteile in strategisch wichtigen Märkten. Und die Unternehmensstrategie, den Fokus auf das Kerngeschäft zu legen und verbesserte Kundenbeziehungen an erste Stelle zu stellen, ist aufgegangen“, sagt Konzernpräsident Mads Nipper.
 
„Wir haben unsere Erwartungen erfüllt und wir sind mit dem Ergebnis zufrieden. Und das ist schon etwas in Anbetracht der unübersichtlichen Situation auf dem Weltmarkt. Russland – einst einer unserer am schnellsten wachsenden und profitabelsten Märkte – ist stark zurückgefallen, und Chinas Wachstum ist ins Stocken geraten. Unser stärkstes Wachstum sehen wir in Nord- und Südamerika, so dass wir insgesamt unter schwierigen Marktbedingungen ein moderates Umsatzwachstum erreicht haben. Ich führe dies zurück auf unsere innovativen hochwertigen Produkte und die Fähigkeit unseres Unternehmens, gute Kundenbeziehungen zu pflegen und aufrecht zu halten“, erklärt Nipper.
 
Trotz einer schwachen europäischen Wirtschaft sieht Grundfos Fortschritte in Märkten wie Italien, Polen, Ungarn, der Türkei, der Tschechischen Republik und den baltischen Staaten, die allesamt gute Wachstumszahlen verzeichneten. In den USA, dem weltweit größten Pumpenmarkt, stieg der Umsatz um 12 %, auf den südamerikanischen Märkten sogar um 18 %. Auch in Japan und Vietnam gab es positive Entwicklungstendenzen.  
Auch das Ziel, nachhaltig die Umweltbelastungen zu verringern und die CO2-Emissionen unter dem Wert von 2008 zu halten, konnte Grundfos erreichen. Das Unternehmen hat im vergangenen Jahr die CO2-Emissionen, den Energieverbrauch und den Wasserverbrauch im Vergleich zum Vorjahr reduzieren können und ist sogar unter den eigenen Richtwerten aus dem Jahr 2008 geblieben.

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    (Foto: Geberit)

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